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Dr. Mareike Plohmann-Meyer, Oberärztin in der Ärztlichen Leitung Rettungsdienst, und Benjamin Frings, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst (rechts), informieren Landrat Uwe Fietzek (2.v.r.) und Landrat Marc-André Burgdorf über den Einsatz der Telenotfallmedizin bei der Leitstelle Ems-Vechte.
Dr. Mareike Plohmann-Meyer, Oberärztin in der Ärztlichen Leitung Rettungsdienst, und Benjamin Frings, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst (rechts), informieren Landrat Uwe Fietzek (2.v.r.) und Landrat Marc-André Burgdorf über den Einsatz der Telenotfallmedizin bei der Leitstelle Ems-Vechte.

03. Dezember 2025

Leitstelle Ems-Vechte wird Standort im neuen niedersächsischen Telenotarztnetz

Nach der erfolgreichen Pilotphase soll das Telenotarztmodell nun in ganz Niedersachsen eingeführt werden. Eine zentrale Rolle spielt bei diesem Vorhaben die Leitstelle Ems-Vechte AöR. Sie ist künftig Teil des landesweiten Netzwerks von zunächst vier festen Telenotarztstandorten. Das hat das Niedersächsische Innenministerium mitgeteilt. Die gemeinsame Leitstelle der Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim ist bereits seit Oktober 2023 Teil eines Modellprojektes, in dem der Einsatz der Telenotfallmedizin in Niedersachsen erprobt wird. „Das sind großartige Neuigkeiten für die Leitstelle Ems-Vechte. Sie bildet künftig einen wichtigen Baustein in der niedersächsischen Notfallversorgung. Wir begrüßen es sehr, dass wir an der Weiterentwicklung und Verbesserung der Telenotfallmedizin aktiv mitwirken können und so zur Zukunftsfähigkeit des Rettungsdienstes in Niedersachsen beitragen. Zudem sichern wir damit unseren gemeinsamen Leitstellen-Standort nachhaltig“, erklären Dezernentin Dr. Elke Bertke (Landkreis Grafschaft Bentheim) und Dezernent Christoph Exeler (Landkreis Emsland) mit Blick auf die Nachricht aus Hannover.

Für die Umsetzung des neuen landesweit einheitlichen telenotfallmedizinischen Versorgungssystems werden die Telenotarztstandorte an Rettungsleitstellen angebunden und miteinander vernetzt. Unabhängig vom Einsatzort können Rettungskräfte jederzeit per Videotelefonie dann auch auf die Unterstützung einer Telenotärztin oder eines Telenotarztes der Leitstelle Ems-Vechte in Meppen zurückgreifen. Der Vorteil: Indem sich die Notärztin bzw. der Notarzt digital zuschaltet, stehen die sogenannten fahrenden Notärztinnen und Notärzte weiter für Einsätze zur Verfügung, die tatsächlich ihre physische Anwesenheit erfordern. „Dieses System haben wir im Emsland und der Grafschaft in der Pilotphase ausführlich getestet und es hat sich in der Praxis bewährt. Von den Rettungskräften vor Ort bekommen wir die Rückmeldung, dass sie insbesondere die Schnelligkeit und die zusätzliche Sicherheit durch den Einsatz der Telenotärzte zu schätzen wissen“, berichten Sascha Lehky und Michael Albers vom Vorstand der Leitstelle Ems-Vechte. Mit der gemeinsamen Leitstelle sind die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim zusammen mit dem Landkreis Goslar Projektpartner im Rahmen des bisherigen Telenotarzt-Pilotprojektes. Aktuell kann die Leitstelle in Meppen auf einen Pool aus 20 Telenotärztinnen und Telenotärzten zurückgreifen, drei davon sind bei der Leitstelle fest angestellt.

Ausgehend von den gesammelten positiven Erfahrungen während der Pilotphase hat sich die Leitstelle Ems-Vechte an einem Interessenbekundungsverfahren des Ministeriums zur Übernahme eines Telenotarztstandortes beteiligt. „Wir konnten überzeugend darstellen, dass wir die geforderten organisatorischen, personellen und technischen Voraussetzungen erfüllen, um den Betrieb eines landesweiten Telenotarztsystems erfolgreich aufbauen und gewährleisten zu können. Insbesondere die bisherige Praxiserfahrung war ausschlaggebend. Aber auch das Raumkonzept, das wir mit dem Neubau der Leitstelle umsetzen und das Personalmodell, das einen 24/7-Betrieb zuverlässig sicherstellen kann, haben für uns gesprochen“, sagen Lehky und Albers.

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