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Nachstellung der deutsch-deutschen Grenze in Nordhorn, 17. Juni 1964.
Nachstellung der deutsch-deutschen Grenze in Nordhorn, 17. Juni 1964.

07. Mai 2024

„Mal eben nach Nordhorn!“: Kreis- und Kommunalarchiv greift Mauerfall und Deutsche Einheit in neuer Ausstellung auf

In diesem Jahr feiert Deutschland 35 Jahre Mauerfall – ein Ereignis, das Auswirkungen bis in die Grafschaft Bentheim hatte. Über die Grenzübergangsstelle Helmstedt/Marienborn kamen nach dem Mauerfall am 9. November 1989 tausende Menschen direkt nach Niedersachsen, sogar bis nach Nordhorn. Wie der Mauerfall und der damit verbundene Prozess der Deutschen Einheit in der Grafschaft wahrgenommen wurden, beleuchtet das Kreis- und Kommunalarchiv in Nordhorn ab dem 22. Mai 2024 in der neuen Ausstellung „Mal eben nach Nordhorn!“. „Viele von uns wissen noch ganz genau, wo sie waren, als die schier unglaublichen Fernsehbilder vom Mauerfall durch die Medien gingen. Kurz darauf folgte die große DDR-Reisewelle, die dazu führte, dass Trabis und Wartburgs plötzlich durch die Grafschaft fuhren. An diese bewegenden Zeiten wollen wir erinnern“, gibt die Grafschafter Kulturmanagerin Dr. Regina Göschl einen kleinen Einblick in die Ausstellung rund um Mauerfall und Deutsche Einheit. „Wir zeigen aber auch, inwiefern die hiesige Lokalpolitik an der späteren Wiedervereinigung beteiligt war, z.B. über die Städte- und Kreispartnerschaft mit Reichenbach in Sachsen.“

Ergänzend zu den Ausstellungsinhalten mit direktem Grafschaft-Bezug ist im Kreis- und Kommunalarchiv die Ausstellung „Friedliche Revolution und Deutsche Einheit kompakt“ der Bundesstiftung Aufarbeitung zu sehen. Karten und illustrierte Zeitleisten verdeutlichen hier die chronologischen und geografischen Zusammenhänge des Epochenumbruchs 1989/1990.

„Neben dem Mauerfall und der Deutschen Einheit greifen wir das Thema Grundgesetz auf. Das Grundgesetz feiert am 23. Mai 2024 seinen 75. Geburtstag. Und auch hier gibt es eine spannende Verbindung zur Wiedervereinigung. Schließlich stellte sich mit der Deutschen Einheit die Frage, ob es eine neue Verfassung für Deutschland geben müsse oder ob das Grundgesetz auch für die neuen Bundesländer gelten könne“, so Göschl.

Ausstellungseröffnung am 22. Mai 2024 – Grafschafter Zeitzeugen blicken zurück

Eröffnet wird die Ausstellung am Mittwoch, 22. Mai 2024, um 18 Uhr im Kreis- und Kommunalarchiv (NINO-Alle 2 in Nordhorn) mit Landrat Uwe Fietzek. Thematisch führt Kulturmanagerin Göschl in die Ausstellung ein. In einer anschließenden Gesprächsrunde lassen Grafschafter Zeitzeugen insbesondere den Aufbau der Städte- und Kreispartnerschaft mit Reichenbach Revue passieren.

Vortragsabend im November und Führungen für Schulklassen

Im Rahmen der Ausstellung ist am 7. November 2024 um 18 Uhr ein Vortragsabend vorgesehen. Dr. Thomas Küster vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte geht dabei auf das Thema „Mauerfall und Friedensdividende. Westfalen nach 1989“ ein. Kulturmanagerin Göschl richtet den Blick gezielt auf die Grafschaft Bentheim. 

Darüber hinaus bietet sie Führungen für Schulklassen durch die Ausstellung an. Interessierte Lehrkräfte können gerne einen Termin vereinbaren (05921 96 3516rgngschlgrfschftd).

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