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Wasserwirtschafts- und Katastrophenschutzfachleute der GPRW-Partner im Krisenstabsraum der Bezirksregierung in Münster.
Wasserwirtschafts- und Katastrophenschutzfachleute der GPRW-Partner im Krisenstabsraum der Bezirksregierung in Münster.

12. Juni 2025

Arbeitstreffen der AG Hochwasser & Starkregen der GPRW

Kürzlich kamen Mitarbeitende der GPRW-Partner zum dritten Arbeitstreffen der Arbeitsgruppe Hochwasser & Starkregen in Münster zusammen. Die sieben GPRW-Plattformpartner sind: Kreis Borken, Kreis Steinfurt, Bezirksregierung Münster, Landkreis Grafschaft Bentheim, Landkreis Emsland, Waterschap Rijn en IJssel und Waterschap Vechtstromen. Die Arbeitsgruppe wurde 2024 als Reaktion auf die immer häufiger auftretenden Hochwassersituationen mit Starkregen und Überschwemmungen ins Leben gerufen.

Beim Treffen im Krisenstabsraum der Bezirksregierung Münster stellte Carsten Tappert, Feuerwehrbeamter und Sicherheitsexperte bei der Bezirksregierung, ein Konzept für eine gemeinsame Katastrophenschutzübung deutscher und niederländischer Behörden im Grenzgebiet vor. Die zweitägige Übung soll nach derzeitigem Stand im Frühjahr 2027 stattfinden und die Katastrophenschutzbehörden darauf vorbereiten, im Ernstfall Schutzmaßnahmen grenzüberschreitend schneller und reibungsloser koordinieren zu können. 

Aufbauen soll die Arbeit des deutsch-niederländischen Teams von Wasserwirtschafts- und Sicherheitsfachleuten auf den Erfahrungen vorangegangener Maßnahmen, wie etwa der Hochwasserschutzübung „Grenzenloser Regen“ in 2021. Zur Vorbereitung sollen im Rahmen der Arbeitsgruppe auch die grenzüberschreitenden Kommunikationsstrukturen erprobt werden; auch die fortlaufende Aktualisierung der Erreichbarkeit aller betroffenen Behörden, sowie der Erfahrungsaustausch zu strukturellen und kulturellen Unterschieden im Bereich der Gefahrenabwehr stehen auf der Agenda der Arbeitsgruppe. 

In der Arbeitsgruppe spielt der Informationsaustausch auch eine wichtige Rolle. Jan-Hendrik Resing, Mitarbeiter der Abteilung Planung, Natur-, Arten- und Hochwasserschutz beim Kreis Borken, hielt eine Präsentation zum Pegelwesen und zu den organisatorischen Strukturen bei Hochwasser. Er erläuterte, wie Wasserstände gemessen und weitergegeben werden und wie der Kreis Borken organisiert ist, um bei Hochwasserlagen schnell und effektiv reagieren zu können

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