Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)
Vorlesen

Datenschutzhinweis

Unsere Webseite nutzt externe Komponenten (Youtube-Videos, Google Maps, OpenStreetMaps, Matomo). Diese helfen uns unser Angebot stetig zu verbessern und Ihnen einen komfortablen Besuch zu ermöglichen. Durch das Laden externer Komponenten, können Daten über Ihr Verhalten von Dritten gesammelt werden, weshalb wir Ihre Zustimmung benötigen. Ohne Ihre Erlaubnis, kann es zu Einschränkungen bei Inhalt und Bedienung kommen. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Teilnehmende, Referenten und Initiator*innen des Make@thons bei der Abschlussveranstaltung. Bildquelle: Röchling Industrial SE & Co. KG.
Teilnehmende, Referenten und Initiator*innen des Make@thons bei der Abschlussveranstaltung. Bildquelle: Röchling Industrial SE & Co. KG.

06. Februar 2024

Erfolgreicher Abschluss des Schülerwettbewerbs Make@thon: Mit Kunststoffen in die Zukunft

Wie passen Kunststoff und Nachhaltigkeit zusammen? Mit dieser Frage haben sich vom 22. bis 26. Januar 2024 über 40 engagierte Schülerinnen und Schüler aus der Grafschaft Bentheim und dem Emsland beschäftigt. Auf Initiative des Kunststoffnetzwerks Ems-Achse nahmen sie am Ideenwettbewerb Make@thon teil.

In Kleingruppen arbeiteten sie daran, Mythen zum Thema Kunststoff und seiner Nachhaltigkeit zu prüfen und aufzuarbeiten. Unterstützt wurden sie dabei von regionalen kunststoffverarbeiteten Unternehmen, die Ihnen spannende Einblicke in ihre Produktionsbetriebe gewährten. Neben der intensiven Arbeit an ihren Projekten gewannen die Teilnehmenden wissenschaftliche Einblicke durch Vorträge von Simon McGowan, Europameister im ScienceSlam, und Fionn Ferreira, dem irischen Erfinder und Umweltschützer sowie Young Ambasssador der Initiative EndPlasticSoup. Ihre Ideen und Ansätze präsentierten die Teilnehmenden im Rahmen einer Abschlussveranstaltung bei Röchling Industrial in Haren. Alle Gruppen waren sich einig: Kunststoffe, insbesondere in technischen Anwendungsbereichen, sind im Alltag sinnvoll und unersetzlich. Vorteile gegenüber anderen Materialen machten sie vor allem in der guten Recyclingfähigkeit und Langlebigkeit aus. Eine Herausforderung sahen die Jugendlichen wiederum im Umgang mit Verpackungsmaterialien. Noch während der Veranstaltung lieferten sie erste Lösungsansätze, die von einer Jury mit Preisen im Gesamtwert von 5.000 Euro ausgezeichnet wurden.

Der Hauptpreis ging an eine Schülergruppe des Franziskusgymnasiums Lingen. Sie überzeugte mit ihrer Idee, Additive aus altem Frittierfett herzustellen und gewann damit einen Städtetrip. Den zweiten Platz belegten zwei Schülerinnen des Gymnasiums an der Vechte in Emlichheim. Sie beschäftigten sich ausgiebig mit Mythen zum Thema Kunststoff und stellten die Bedeutung von Aufklärungsarbeit zur Förderung von Nachhaltigkeit heraus. Ihr starker Appell wurde mit Konzertkarten honoriert. Eine App für die Sammlung von Flaschen schlug eine Schülergruppe des Marianums in Meppen vor und gewann damit einen Gutschein für einen Escape-Room. Zusätzlich dürfen sich alle Teilnehmenden auf eine eintägige Fahrt mit einem Experimentier-Segelschiff auf dem Wattenmeer freuen.

Die Veranstaltung wurde organisiert von der Chemiedidaktik der Universität Osnabrück, dem Kunststoffnetzwerk Ems-Achse und der rotarischen Initiative EndPlasticSoup. „Der Make@thon hat nicht nur innovative Ideen und nachhaltige Ansätze hervorgebracht, sondern auch eine Plattform für den Austausch zwischen Schülerinnen und Schülern, Unternehmen und Experten geschaffen“, resümiert Dr. Thorsten Heilker, Netzwerkmanager des Kunststoffnetzwerks Ems-Achse und Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung des Landkreises Grafschaft Bentheim. Für die Zukunft sind weitere Make@thon-Formate geplant.

Teilnehmende, Referenten und Initiator*innen des Make@thons bei der Abschlussveranstaltung.

Diese Meldung teilen