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Eine junge Medizinerin im Flur einer medizinischen Fakultät.
Eine junge Medizinerin im Flur einer medizinischen Fakultät.

17. Juli 2026

Landkreis Grafschaft Bentheim vergibt Stipendien für Medizinstudierende

500 Euro im Monat fürs Studium – und gleichzeitig den Grundstein für die eigene berufliche Zukunft als Ärztin oder Arzt legen: Diese Möglichkeit bietet der Landkreis Grafschaft Bentheim mit seinem Stipendienprogramm für Studierende der Humanmedizin. Bewerbungen für die Stipendien sind noch bis zum 30. September 2026 möglich.

Mit dem Förderprogramm möchte der Landkreis frühzeitig angehende Ärztinnen und Ärzte für eine spätere Tätigkeit in der Grafschaft Bentheim gewinnen. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten erhalten während der Regelstudienzeit – maximal für 75 Monate – eine monatliche Studienbeihilfe in Höhe von 500 Euro. Im Gegenzug verpflichten sie sich, nach Abschluss ihrer Ausbildung für mehrere Jahre ärztlich im Landkreis tätig zu sein.

„Eine gute hausärztliche Versorgung ist für die Lebensqualität der Menschen in unserer Region von großer Bedeutung. Mit dem Stipendienprogramm möchten wir Medizinstudierende schon früh für die Grafschaft begeistern und sie auf ihrem Weg in den Beruf unterstützen“, sagt Gert Lödden, zuständiger Dezernent in der Kreisverwaltung. „Wir hoffen, dass viele Studierende diese Chance nutzen und sich bewerben. Sowohl finanziell als auch mit Blick auf ihre berufliche Zukunft bietet das Programm attraktive Perspektiven.“

Ergänzend zum Stipendienprogramm unterstützt der Landkreis auch angehende Medizinerinnen und Mediziner, die praktische Erfahrungen in der Grafschaft Bentheim sammeln möchten. Studierende, die ihr Praktisches Jahr an der Euregio-Klinik absolvieren, können eine Förderung in Höhe von 400 Euro monatlich für bis zu zwölf Monate erhalten. Famulaturen in einer allgemeinmedizinischen Praxis im Landkreis oder in der Euregio-Klinik Nordhorn werden mit 500 Euro monatlich gefördert.

Auch für Ärztinnen und Ärzte bietet die Grafschaft Bentheim Fördermöglichkeiten. So wird beispielsweise eine Umzugsbeihilfe gewährt, wenn der Erstwohnsitz sowie die medizinische Tätigkeit in den Landkreis verlegt werden. Darüber hinaus wird die Weiterbildung zur Fachärztin bzw. zum Facharzt in einer Grafschafter Praxis unterstützt.

Arztpraxen in der Grafschaft Bentheim können ebenfalls von Förderprogrammen profitieren. Unterstützt werden unter anderem Qualifizierungsmaßnahmen für nicht-ärztliche Praxisassistentinnen und -assistenten sowie Weiterbildungen zum Physician Assistant oder Medical Assistant.

Ausführliche Informationen zu den Fördervoraussetzungen, den Bewerbungsunterlagen und den Richtlinien finden Interessierte auf der Internetseite des Landkreises unter www.grafschaft-bentheim.de/foerderung-mediziner.

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