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24. Juli 2024
Der Endspurt läuft: Die unterrichtsfreie Zeit in den Sommerferien nutzt der Landkreis Grafschaft Bentheim auch in diesem Jahr, um Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten in den kreiseigenen Schulen durchzuführen. „In den sechs Wochen Ferien werden rund 1,17 Millionen Euro an sechs Schulstandorten in Nordhorn, Neuenhaus und Bad Bentheim investiert. Dabei handelt es sich für uns überwiegend um Routinearbeiten“, berichtet Erste Kreisrätin Sandra Cichon. Aber auch Routinearbeiten wollen gut aufeinander abgestimmt sein. Knapp zwei Wochen vor Ferienende liegen die Bauarbeiten im Zeitplan. Die Koordination der einzelnen Gewerke war aber wieder ein Spagat, wissen Thomas Metting und Heinz-Jürgen Maathuis, die beim Landkreis für die Gebäudeunterhaltung zuständig sind: „Eine Herausforderung bestand dieses Mal darin, dass nicht nur die Maßnahmen in den sechs Schulen umgesetzt werden müssen. Zu Beginn der Ferien standen parallel umfangreiche Sanierungsmaßnahmen im Plenarbereich des Kreishauses an. Die Handwerkerinnen und Handwerker, die dort beschäftigt waren, fehlten uns dann natürlich in den Schulen. Zudem geht die Urlaubszeit auch an den Handwerksbetrieben nicht spurlos vorüber, vom Fachkräftemangel ganz zu schweigen.“
Dankbar ist die Kreisverwaltung den Handwerksbetrieben, dass bislang alle Maßnahmen reibungslos abgearbeitet werden konnten. Teilweise waren die Bauarbeiten bereits vor Jahren geplant, mussten aber aufgrund der äußeren Gegebenheiten (u.a. Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg) immer wieder verschoben werden. Davon betroffen ist auch die Sanierung des Sportbodens in der Alten Sporthalle des Gymnasiums Nordhorn, die nun in diesem Jahr mit 220.000 Euro zu Buche schlägt. Die Sporthalle an sich ist bereits vor zwei Jahren für mehr als eine Million Euro grundlegend saniert worden. „Bis auf den Sportboden waren alle Arbeiten abgeschlossen – dann hat der Krieg in der Ukraine unsere Planungen durchkreuzt. Denn das spezielle Birkensperrholz für den Schwingboden kommt aus der Ukraine und war mit Ausbruch des Krieges nicht mehr verfügbar. Erst jetzt konnten wir das Material bekommen“, erklärt Metting die Verzögerung.
Nun aber sind die Birkensperrholzbretter verlegt, der typische Sportbodenbelag folgt in den nächsten Tagen. Der neue Sportboden soll mindestens 30 Jahre halten. „Das ist der beste Boden, den es gibt. Wenn der nicht feucht wird, kann hier nichts passieren“, ist Metting überzeugt. Zusätzlich zu dem neuen Sportboden erhält die Sporthalle auch eine neue Toranlage für die Geräteräume. Die bisherige Anlage entsprach nicht mehr den Vorgaben der Landesunfallkasse Niedersachsen. „Die Toranlage samt Prallwänden kann allerdings erst nach den Ferien eingesetzt werden. Die Lieferzeiten waren einfach zu lang. Wichtig war uns, dass aber zumindest der neue Boden rechtzeitig zum neuen Schuljahr fertig ist und hier provisorisch Sport betrieben werden kann“, sagt Maathuis. Neben dem Gymnasium Nordhorn nutzt der Turnverein Nordhorn von 1894 die Alte Sporthalle für Trainingszwecke.
Beim Blick auf die Liste der Sanierungsmaßnahmen in den kreiseigenen Schulen fällt auf: Die Liste ist kürzer als in den Vorjahren, dafür handelt es sich aber meist um große und kostenintensive Maßnahmen. Kleinere Maßnahmen, etwa Arbeiten in Klassenräumen, setzt die Kreisverwaltung oftmals schon vor oder direkt nach den Ferien um. „Die Abstimmung mit den Schulen klappt hier ausgesprochen gut. Dieses partnerschaftliche Miteinander ermöglicht es uns, die Arbeiten auch außerhalb der Ferien durchzuführen“, dankt Erste Kreisrätin Cichon den jeweiligen Schulen.