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Eröffneten die Wanderausstellung zum Emslandplan in Uelsen: (v.l.) Kreisarchivar Christian Lonnemann, Bernhard Jansen (Geschäftsführer Heimatverein Grafschaft Bentheim), Kulturmanagerin Dr. Regina Göschl, Horst Lammers (Bankvorstand der Volksbank Niedergrafschaft), Samtgemeindebürgermeister Hajo Bosch und der Vorsitzende des Heimatvereins Uelsen und Umgebung, Georg Arends.
Eröffneten die Wanderausstellung zum Emslandplan in Uelsen: (v.l.) Kreisarchivar Christian Lonnemann, Bernhard Jansen (Geschäftsführer Heimatverein Grafschaft Bentheim), Kulturmanagerin Dr. Regina Göschl, Horst Lammers (Bankvorstand der Volksbank Niedergrafschaft), Samtgemeindebürgermeister Hajo Bosch und der Vorsitzende des Heimatvereins Uelsen und Umgebung, Georg Arends.

28. Januar 2026

75 Jahre Emslandplan: Wanderausstellung macht Station in Uelsen

Der Emslandplan, eines der größten Infrastrukturprojekte Deutschlands, hat die Grafschaft Bentheim seit den 1950er Jahren nachhaltig geprägt. Straßenbau, Energieversorgung, wirtschaftliches Wachstum oder der Neubau öffentlicher Einrichtungen sowie von Sport- und Freizeitangeboten: Wie sich der Landkreis und das Leben in der Region seither verändert haben, zeigt die Wanderausstellung „Grenzland und Zukunftsraum“. 16 Infotafeln veranschaulichen mit zahlreichen historischen Fotos den tiefgreifenden Wandel. Entstanden ist die Wanderausstellung anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des Emslandplans als Kooperationsprojekt des Landkreises Grafschaft Bentheim und des Heimatvereins Grafschaft Bentheim. Seit Kurzem ist die Ausstellung in der Zentrale der Volksbank Niedergrafschaft in Uelsen (Neuenhauser Straße 15) zu sehen. Dort macht sie noch bis zum 26. Februar 2026 Station.

Dr. Regina Göschl, Kulturmanagerin des Landkreises, hat die Ausstellung entwickelt. Für sie ist der Emslandplan weit mehr als ein technisches oder wirtschaftliches Vorhaben: „Er war ein gesellschaftliches Projekt, getragen von der Idee, strukturschwache Regionen zu entwickeln, Lebensbedingungen zu verbessern und Zukunftsperspektiven zu schaffen.“ Neben grundlegenden Informationen rund um den Emslandplan zeichnet die Ausstellung ein differenziertes Bild von Wandel, Anpassung und Entwicklung.

Welche Auswirkungen hatte der Emslandplan konkret auf Uelsen?

Je nachdem, in welcher Grafschafter Kommune die Wanderausstellung zu Gast ist, widmet sie sich auch der jeweiligen Entwicklung vor Ort. „Besonders wichtig ist uns der lokale Blick – das heißt, momentan der Blick auf die Samtgemeinde Uelsen. Politische Programme werden immer vor Ort konkret. So hatte auch der Emslandplan ganz praktische Auswirkungen auf Freizeit, Lebensqualität und Gemeinschaft hier in Uelsen“, weiß Göschl. Eine Station der Wanderausstellung zeigt daher etwa Fotos vom Waldbad Uelsen, das Anfang der 1970er Jahre eröffnet wurde, oder von der neuen Turnhalle ebenfalls in den 1970er Jahren. Ergänzt werden diese Bilder durch schriftliche Quellen und Akten, die weitere Facetten der Entwicklung beleuchten. „Dazu gehören Unterlagen zur Ansiedlung von Geflüchteten und Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg, die in Uelsen landwirtschaftliche Nebenerwerbsstellen aufbauten – oft mit Unterstützung aus Mitteln des Emslandplans. Diese Akten erinnern daran, dass der Emslandplan auch ein soziales Projekt war, das Integration, Neubeginn und Existenzsicherung ermöglichte“, schildert die Kulturmanagerin.

In der Wanderausstellung sehen die Besucherinnen und Besucher bekannte Orte, vertraute Landschaften oder sie erinnern sich an Erzählungen aus der eigenen Familie. „Genau das macht Regionalgeschichte so lebendig – sie verbindet das Große mit dem Persönlichen, das Politische mit dem Alltag“, steht für Göschl fest.

Wanderausstellung zieht weiter nach Bad Bentheim und Schüttorf

Von der Niedergrafschaft reist die Wanderausstellung im Frühjahr in die Obergrafschaft. Vom 04. bis zum 23. März 2026 ist sie im Haus Westerhoff in Bad Bentheim (Heeresstraße 1) sowie vom 14. April bis zum 05. Mai 2026 im Kulturzentrum KunstWerk in Schüttorf (Ohner Straße 12) zu sehen. Auch in diesen Orten wird im Rahmen der Ausstellung ein besonderer Fokus auf die jeweilige Entwicklung vor Ort gelegt.

Historische schwarz-weiß Fotografie aus dem Waldbad Uelsen. Zu sehen sind Badegäste, die sich auf einer Rasenfläche sonnen sowie Kinder auf einer Schaukel, an Klettergerüsten und im Sandkasten.

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