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Dienstleistung

Heilpraktiker/in - Erlaubnis

Details zur Dienstleistung

 

Neue Meldepflicht für Heilpraktiker/Heilpraktikerinnen ab 01.01.2020

Seit dem 01.01.2020 gilt eine Meldepflicht für Heilpraktiker/Heilpraktikerinnen (§ 7a des Nds. Gesetzes über den öffentlichen Gesundheitsdienst). Heilpraktiker müssen die Aufnahme ihrer Tätigkeit unverzüglich schriftlich dem örtlichen Gesundheitsamt in dessen Bereich die Tätigkeit ausgeübt werden soll, anzeigen. Bereits tätige Heilpraktiker/Heilpraktikerinnen müssen ihre Tätigkeit bis zum 01.03.2020 anzeigen.

Die Anzeige muss

 

  • den Beginn der Tätigkeit,
  • den Familiennamen,
  • den Geburtsnamen,
  • die Vornamen,
  • das Geschlecht,
  • das Geburtsdatum und den Geburtsort,
  • die Anschrift von Wohnung und Praxis und
  • Angaben zu den angewandten heilkundlichen Verfahren

 

enthalten.

Die Heilpraktikererlaubnis ist vorzulegen.

Auch Änderungen wie Umzug, Praxiswechsel, Namensänderungen, Änderung der heilkundlichen Verfahren und die Beendigung der Tätigkeit sind anzuzeigen.

Ein Verstoß gegen die Meldepflicht stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer Geldbuße bis zu 2.500 Euro geahndet werden.

Für die Anzeige kann folgendes Formular genutzt werden.

 

 

 

Kosten

 

Die Höhe der Gebühren richtet sich nach der aktuellen Gebührenordnung. Die Gebühren bewegen sich in einem Rahmen von 400,00 bis 800,00 Euro.

 

Unterlagen

 

  • kurzgefasster Lebenslauf
  • die Geburtsurkunde oder ein Auszug aus dem Familienbuch der Eltern, bei Verheirateten auch die Heiratsurkunde oder ein Auszug aus dem für die Ehe geführten Familienbuch oder bei eingetragenen Lebenspartnerschaften ein Auszug aus dem Lebenspartnerschaftsregister
  • ein Nachweis über die Staatsangehörigkeit des Antragstellers oder der Antragstellerin (Personalausweis, Reisepass, in Zweifelsfällen Staatsangehörigkeitszeugnis)
  • ein amtliches Führungszeugnis, das nicht früher als einen Monat vor der Vorlage ausgestellt worden sein darf
  • eine Erklärung darüber, ob gegen den Antragsteller oder die Antragstellerin ein gerichtliches Straf- oder ein staatsanwaltschaftliches Ermittlungsverfahren anhängig ist
  • eine Erklärung, ob und gegebenenfalls bei welcher Behörde zuvor bereits eine Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetz beantragt wurde
  • eine ärztliche Bescheinigung, die nicht früher als einen Monat vor der Vorlage ausgestellt sein darf, wonach keine Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass dem Antragsteller oder der Antragstellerin wegen eines körperlichen Leidens oder wegen Schwäche der geistigen oder körperlichen Kräfte oder wegen einer Sucht, die für die Ausübung des Berufs als Heilpraktikerin oder Heilpraktiker erforderliche Eignung fehlt
  • ein Nachweis darüber, dass der Antragsteller oder die Antragstellerin mindestens die Haupt- oder Volksschule abgeschlossen hat