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Dienstleistung

Schornsteinfeger

Details zur Dienstleistung

Die öffentliche Bekanntmachung über die Bestellung zum bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger im Landkreis Grafschaft Bentheim entnehmen Sie bitte folgender pdf-Datei:

 

 

 

 

 

Seit dem 1. Januar 2013 sind durch das Schornsteinfeger-Handwerksgesetz (SchfHwG) umfangreiche gesetzliche Änderungen in Kraft getreten. Das bundesrechtlich geregelte Schornsteinfegerwesen unterliegt im Vergleich zu anderen Gewerben besonderen gesetzlichen Regelungen.

 

Erweiterte Verantwortung der Grundstückseigentümer:

 

Eigentümer von Grundstücken und Räumen sind verpflichtet, fristgerecht die Reinigung und Prüfung von kehr- und prüfungspflichtigen Anlagen zu veranlassen. Für Grundstückseigentümer hat dies zur Konsequenz, sich künftig selbst darum kümmern zu müssen, dass ihre Feuerungsanlagen regelmäßig gekehrt und überprüft werden. Die jeweils zu beachtenden Fristen ergeben sich aus dem Feuerstättenbescheid.
Jeder Hauseigentümer erhält vom zuständigen Bezirksschornsteinfeger einen sogenannten Feuerstättenbescheid. In diesem Bescheid wird dokumentiert, welche Art Feuerungsanlage sich in dem angegebenen Haus befindet. Darüber hinaus wird geregelt, welche Schornsteinfegerarbeiten dort aufgrund welcher Rechtsgrundlage in welchen zeitlichen Abständen zu erledigen sind.

 


Wahlrecht der Eigentümer für die turnusgemäßen Kehr-, Mess- und Überprüfungsarbeiten (privatrechtliche Tätigkeiten):

 

Seit 2013 besteht für alle Hauseigentümer die Möglichkeit, für die mit dem Feuerstättenbescheid festgelegten privatrechtlichen Überprüfungs-, Kehr- und Messtätigkeiten einen Schornsteinfeger zu wählen. Sie können natürlich auch Ihren bisherigen Schornsteinfeger mit der Durchführung dieser Tätigkeiten beauftragen. Der ausgewählte Schornsteinfeger muss aufgrund seiner persönlichen Qualifikation zur Ausführung der Schornsteinfegertätigkeiten berechtigt sein. Die Berechtigung kann im Schornsteinfeger-Register beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) nachgelesen werden.

 

Für die durch Schornsteinfeger wahrzunehmenden öffentlich-rechtlichen Tätigkeiten bleibt der jeweilige Bezirksschornsteinfeger zuständig. Zweck dieser Regelung ist es, ein System zu schaffen, bei dem trotz der Wahlfreiheit alle Feuerungsanlagen im Sinne der Betriebs- und Brandsicherheit erfasst und die zu erledigenden Arbeiten
verbindlich festgehalten werden.

 

Zu den vom Bezirksschornsteinfegermeister persönlich zu erledigenden öffentlich-rechtlichen Tätigkeiten zählen insbesondere:
 

  • Durchführung der Feuerstättenschau zweimal im Zeitraum von sieben Jahren
  • Erlass eines Feuerstättenbescheides
  • Meldung von Mängeln an den Feuerungsanlagen, die bei der Feuerstättenschau oder einer sonstigen Überprüfung festgestellt wurden
  • Führen des Kehrbuches und Kontrolle, ob die Schornsteinfegerarbeiten entsprechend den Feuerstättenbescheiden durchgeführt wurden
  • Durchführung behördlich veranlasster Ersatzvornahmen, wenn Eigentümer die notwendigen Arbeiten nicht fristgerecht veranlasst haben

 

Nachweis über die Durchführung der privatrechtlichen Tätigkeiten:

 

Die Hauseigentümer müssen – wenn sie nicht den zuständigen
Bezirksschornsteinfeger mit den notwendigen Schornsteinfegerarbeiten beauftragt haben –anhand spezieller Formblätter dem Bezirksschornsteinfeger nachweisen, dass die geforderten Arbeiten durchgeführt wurden. Die Verantwortung und das damit verbundene Risiko für die ordnungsgemäße und fristgerechte Durchführung der Arbeiten liegen zukünftig - anders als in der Vergangenheit - bei den jeweiligen Eigentümern. Liegt kein Nachweis für die fristgerechte Durchführung der entsprechend dem Feuerstättenbescheid erforderlichen Arbeiten vor, teilt der zuständige Bezirksschornsteinfeger dies der zuständigen Ordnungsbehörde mit.

 

 

 

Wissenswertes zu den Kosten für Schornsteinfegerarbeiten:

 

Wegfallen wird ab 2013 für die privatrechtlichen Tätigkeiten die zuvor verbindliche Gebührenordnung. Die Gebühren für die privatrechtlichen Kehr-, Mess- und Überprüfungsarbeiten sind zukünftig im Rahmen der Vertragsfreiheit frei mit Ihrem Vertragspartner zu vereinbaren. Verbindlich in einer Gebührenordnung geregelt werden ab 2013 nur noch die Gebühren für die öffentlich-rechtlichen Tätigkeiten.