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Dienstleistung

Betreuungsgeld - beantragen

Details zur Dienstleistung

Eltern von Kindern, die ab dem 01. August 2012 geboren wurden, haben dann einen Anspruch auf Betreuungsgeld, wenn sie keine öffentliche frühkindliche Förderung in einer Tageseinrichtung (= Kinderkrippe, Kindergarten) oder Kindertagespflege (= Tagesmütter/-väter) in Anpruch nehmen. Zentrale Antragsvoraussetzung für das Betreuungsgeld ist somit, dass die Eltern von ihrem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz keinen Gebrauch machen und das Kind selbst betreuen. Selbst betreuen heißt nicht allein betreuen. Auch andere Personen wie Großeltern oder Nachbarn können in die Betreuung und Erziehung des Kindes einbezogen werden. Auch der Besuch von PEKIP- oder Loslösegruppen stellt kein Hindernis für die Beantragung von Betreuungsgeld dar.

Das Betreuungsgeld wird nach den gesetzlichen Vorschriften bei Berechtigten, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Kinderzuschlag beziehen, in vollem Umfang als Einkommen berücksichtigt und auf diese Leistungen angerechnet.

Anspruch auf das Betreuungsgeld besteht erst, wenn die Eltern die ihnen zustehenden Monatsbeträge für das Elterngeld bezogen haben. Elterngeld und Betreuungsgeld können daher für das gleiche Kind grundsätzlich nur nacheinander bezogen werden.

Das Betreuungsgeld ist einkommensunabhängig und wird auch unabhängig davon gezahlt, ob und in welchem Umfang die Eltern erwerbstätig sind. Das Betreuungsgeld wird ab dem 01.08.2013 im Regelfall vom ersten Tag des 15. Lebensmonats eines Kindes gezahlt und beträgt zunächst im ersten Jahr monatlich 100 Euro und ab dem 01.08.2014 monatlich 150 Euro. Für jedes Kind wird längstens 22 Monate Betreuungsgeld, also bis zum 36. Lebensmonat gewährt.

Das Betreuungsgeld wird rückwirkend nur für die drei Lebensmonate vor der Antragstellung geleistet.