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Dienstleistung

Allgemeine Hinweise: Zulassungen und Außerbetriebsetzungen von Fahrzeugen

Details zur Dienstleistung

Online-Terminservice der Führerschein- und Zulassungsstelle:

Mit dem Online-Service der Führerschein- und der Zulassungsstelle Grafschaft Bentheim, können Sie Termine bequem von zu Hause oder unterwegs buchen.

Weitere Informationen und alle buchbaren Dienstleistungen finden Sie unter:

https://timeacle.com/business/index/id/3904


Aufgaben:

Der Aufgabenbereich der Kfz-Zulassungsstelle umfasst Neu- und Wiederzulassungen, Umschreibungen innerhalb und außerhalb des Landkreises, Wiederzulassungen von gelöschten Fahrzeugen, die erstmalige Erfassung von Gebrauchtfahrzeugen bzw. Reimportfahrzeugen, Außerbetriebssetzung und vieles mehr.

Der Landkreis Grafschaft Bentheim bietet die Möglichkeit Fahrzeuge online an- und abzumelden. Ausgenommen sind Wechselkennzeichen, rote Dauerkennzeichen, grüne Kennzeichen, Oldtimerkennzeichen, Ausfuhrkennzeichen, Kurzzeitkennzeichen, die Verlusterklärung von Ersatzdokumenten und Mehrstufengenehmigungen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Ansonsten stehen Ihnen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch gerne telefonisch zur Verfügung. 

Hinweise

Seit Oktober 2005 werden bei technischen Änderungen, Neuzulassungen, Wiederzulassungen und Umschreibungen die Fahrzeugscheine und -briefe gegen die neuen Dokumente Teil I und Teil II ausgetauscht. Lediglich bei Anschriftenänderung ist ein Umtausch nicht erforderlich. Teil I der neuen Papiere hat das gleiche Format wie der bisherige Fahrzeugschein. Technische Daten wie Leistung oder Höchstgeschwindigkeit, die bisher auf der Vorderseite zu lesen waren, wird man an dieser Stelle allerdings vergeblich suchen. Sie wurden durch Zahlenkombinationen ersetzt, die dazugehörige Langtexte wurde auf die Rückseite verschoben. Einige technische Daten sind in den neuen Fahrzeugpapieren nicht mehr aufgeführt. So wird nur noch eine Reifen- und Felgenkombination auf der Zulassungsbescheinigung Teil I vermerkt. Anderweitig eingesetzte Reifen- und Felgenpaare sind z.B. durch Vorlage der allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE) bei Kontrollen nachzuweisen. Durch die Vereinheitlichung der Fahrzeugpapiere in der gesamten EU sollen Kontrollen und Umschreibungen in andere EU-Staaten erleichtert werden. Die Zulassungsbescheinigung Teil II ersetzt den Fahrzeugbrief. Auf einer einseitig bedruckten DIN-A4-Seite sind die wichtigsten Fahrzeugdaten aufgeführt.

Weiterer Unterschied: Es sind nicht mehr sechs sondern nur noch zwei namentliche Haltereintragungen möglich. Dies bedeutet: Schon bei der dritten Umschreibung eines Fahrzeuges muss ein neues Dokument angefertigt werden. Das alte Dokument wird dann von der Zulassungsstelle eingezogen. Für den Käufer eines Gebrauchtwagens lässt sich dadurch zwar weniger gut zurückverfolgen, durch welche Hände das Auto gegangen ist, allerdings verrät die Zulassungsbescheinigung die Anzahl der Vorbesitzer. Im Vergleich zu ihren Vorgängern sind die neuen Bescheinigungen fälschungssicherer. Zu den Sicherheitsmerkmalen gehören ein Wasserzeichen in Form eines stilisierten Adlers, fluoreszierende Fasern, Mikroschriften und ein nur unter UV-Licht sichtbarer Bundesadler. Die Kosten für das Ausstellen der Fahrzeugpapiere trägt nach wie vor Halter. So wird für das Ausstellen einer neuen Zulassungsbescheinigung Teil II eine kostendeckende Verwaltungsgebühr in Höhe von 3,60 Euro bis 10,50 Euro fällig, die die Straßenverkehrsabteilung zum Teil an das Kraftfahrt-Bundesamt weitergeben muss. Bei den Zulassungsverfahren, bei denen eine neue Zulassungsbescheinigung Teil I angefertigt werden muss, erhöhen sich die Verwaltungsgebühren um 0,70 Euro je Zulassung. Desweiteren gibt es keine Abmeldebescheinigung mehr. Die Stilllegung des Fahrzeuges wird im Teil I vermerkt, der wieder ausgehändigt wird. Weitere Informationen erhalten Sie am Infoschalter unter der Rufnummer (05921) 96-1142. Seit dem 1.März 2004 ist bei jeder Zulassung eines Kraftfahrzeuges eine Einzugsermächtigung für die Kfz-Steuer einzuziehen.

Weiterführende Informationen

Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV) ersetzt ab dem 01.03.2007 teilweise die Straßenverkehrs Zulassungs-Ordnung (StVZO)

 

Ab dem 01.03.2007 werden weite Teile der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung durch die Fahrzeugzulassungsverordnung ersetzt. Vieles verbessert sich damit für die Halter von Kraftfahrzeugen. Im folgenden werden wichtige Änderungen kurz aufgeführt.

 

  • Die Zuständigkeit der Kfz-Zulassungsbehörde richtet sich grundsätzlich nicht mehr nach dem Standort des Fahrzeuges, sondern bei natürlichen Personen nur noch nach dem Hauptwohnsitz. Eine Zulassung auf die Nebenwohnung ist nicht mehr möglich. Bei Firmen und bei juristischen Personen richtet sich der Zulassungsort nach dem Sitz des Unternehmens bzw. der juristischen Person. Einzelunternehmen gelten nicht als Firmen, sondern als Privatpersonen, womit die Fahrzeuge am Wohnort des Unternehmers zuzulassen sind.

  • Die vorübergehende Stilllegung (Abmeldung) eines Fahrzeuges entfällt und wird durch die Außerbetriebsetzung des Fahrzeuges abgelöst. Der Vorteil für den Fahrzeughalter liegt darin begründet, dass die Betriebserlaubnis für die Fahrzeuge nicht mehr 18 Monate nach Stilllegung erlischt. Die Fahrzeuge können auch nach längerer Zeit ohne große Probleme wieder zum Straßenverkehr zugelassen werden. Notwendig ist neben der Vorlage der üblichen Zulassungsunterlagen lediglich noch die Beibringung Berichtes über die Hauptuntersuchung. Die Erstellung eines Gutachtens nach § 21 StVZO (Ganzabnahme) entfällt, was zu einer Kostenersparnis für den Fahrzeughalter führt. Diese Regelung gilt auch für vor dem 01.03.2007 stillgelegte Fahrzeuge, bei denen die Stillegungsfrist von 18 Monaten schon abgelaufen ist.

  • Durch die Außerbetriebsetzung des Fahrzeuges werden die Kennzeichen in Zukunft sofort wieder verfügbar sein, so dass das Kennzeichen des alten Fahrzeuges auf Wunsch für das neue Fahrzeug übernommen werden kann. Dieser Service ist allerdings gebührenpflichtig. Auf Wunsch ist auch die Reservierung des Kennzeichen für 12 Monate für die Wiederzulassung des außer Betrieb gesetzten Fahrzeuges möglich.

  • Bisher war die Fahrt mit einem stillgelegten Fahrzeug zur Zulassungsstelle möglich, wenn die alten Kennzeichen am Fahrzeug angebracht waren und eine Versicherungsbestätigungskarte des Haftpflichtversicherers mitgeführt wurde. Dies ist in Zukunft nur noch möglich, wenn die Kennzeichen für das Fahrzeug bei Außerbetriebsetzung reserviert wurden.

  • Rote Dauerkennzeichen für Oldtimer (so genannte 07´er Kennzeichen), werden nur noch Fahrzeugen mit einem Mindestalter von 30 Jahren (Erstzulassungsdatum) zugeteilt. Die Anerkennung als Oldtimer ist von einem amtlich anerkannten Sachverständigen zu attestieren. Die bisher noch jüngeren Fahrzeugen zugeteilten Roten Dauerkennzeichen genießen Bestandsschutz.