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Dienstleistung

Demografischer Wandel

Details zur Dienstleistung

Demografischer Wandel in der Grafschaft Bentheim

 

Der Landkreis Grafschaft Bentheim hat sich in den letzten Jahren mehrfach eingehend mit dem Thema des demografischen Wandels in der Grafschaft Bentheim beschäftigt (2010: „Zukunftsform Wirtschaft 2020“ mit einem Kernthema zum demografischen Wandel; 2011: EUREGIO-Projekt zum Thema Wanderungsbewegungen in der EUREGIO mit Randaspekt demografischer Wandel; 2017: „Wohnraumversorgungskonzept für den Landkreis Grafschaft Bentheim“ mit ausführlichem Demografie-Baustein).

 

Diese Aktivitäten fanden jeweils unter Einbeziehung der Regionalplanung statt, da eine gewisse inhaltliche Nähe des Themas demografischer Wandel zur Regionalplanung besteht. Darüber hinaus werden in der Regionalplanung in unregelmäßigen Abständen demografiebezogene Studien im Hinblick auf die Grafschaft Bentheim ausgewertet und die Situation in der Grafschaft Bentheim mit derjenigen im übrigen Landes- und Bundesgebiet verglichen.

 

Als Fazit hieraus kann festgestellt werden, dass die Grafschaft Bentheim vom demografischen Wandel derzeit noch nicht annähernd so stark geprägt ist wie andere Regionen in Deutschland, wo der demografische Wandel bereits heute weit vorangeschritten ist (z.B. östliches Niedersachsen und insbesondere weite Teile der ostdeutschen Bundesländer). Auch die Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung lassen erwarten, dass der demografische Wandel erst mit einer Verspätung von ca. 15 Jahren in der Grafschaft einsetzen wird. Ein akuter Handlungsdruck (im Sinne von Anpassungsmaßnahmen, z.B. Schulzusammenlegungen) besteht also nicht.

 

Einen ausführlichen Bericht zur demografischen Situation in der Grafschaft Bentheim können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen:

 

Im Rahmen des „Zukunftsforums Wirtschaft 2020“ ging man der Frage nach, wie der Landkreis Grafschaft Bentheim die Herausforderungen des demografischen Wandels bewältigen kann und welche Chancen sich hieraus ergeben könnten. Die erarbeiteten Lösungsansätze sind im Ergebnis-bericht des „Zukunftsforums Wirtschaft 2020“, denen Sie hier als PDF-Dokument herunterladen können, auf den Seiten 3–16 detailliert dargelegt:

 

Wanderungsbeziehungen zwischen Gemeinden in der EUREGIO

 

Eng verknüpft mit dem Thema des demografischen Wandels sind die Wanderungsbeziehungen. Um einen genaueren Einblick in die (grenzüberschreitenden) Wanderungsbeziehungen zwischen den Kommunen im EUREGIO-Gebiet zu erhalten, haben einige deutsche Landkreise (darunter der Landkreis Grafschaft Bentheim) und niederländische Gemeinden gemeinsam mit der EUREGIO im Jahr 2011 eine Untersuchung in Auftrag gegeben. Im Rahmen des Projektes „EUREGIO bewe(e)gt“ hat das Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung Dortmund (ILS) in Zusammenarbeit mit dem Urban and Regional research centre Utrecht (URU) die Wanderungsbewegungen im EU-REGIO-Gebiet für einen Zeitraum von fünf Jahren näher untersucht. Dies ist die erste grenzüber-schreitende Wanderungsuntersuchung im deutsch-niederländischen Grenzgebiet überhaupt. Für jede Gemeinde und Landkreis wurde ein Wanderungsprofil ausgearbeitet, in dem die relevanten Daten dargestellt werden und auf einen Blick sichtbar wird, mit welchen Gemeinden innerhalb und außerhalb des EUREGIO-Gebiets wichtige Wanderungsbeziehungen bestehen.

 

Die Ergebnisse der Untersuchung können Sie hier als PDF-Dokument herunterladen:

 

 

 

 

 

 

Eine wichtige Rolle in der Demografie-Forschung spielt neben der Analyse von quantitativen demografischen Daten (Zu- und Fortzüge) – wie in dem zuvor beschriebenen EUREGIO-Projekt geschehen – die Untersuchung von qualitativen demografischen Daten (Wanderungsmotive, Wohn-zufriedenheit). Vor allem mit Letzterem hat sich Frau Urlitzki, Absolventin der Universität Münster, in ihrer Diplomarbeit am Beispiel der Kommunen Bad Bentheim, Emlichheim und Uelsen gewid-met. Die Ergebnisse dieser Arbeit sind eine gute Ergänzung zur rein quantitativen Untersuchung des EUREGIO-Projektes. In der Zusammenschau beider Untersuchungen erhält man Informationen darüber, wie viele Menschen wohin wandern und warum sie dieses tun. Hieraus können Rückschlüsse für kommunales Handeln gezogen werden.

Die Ergebnisse der Untersuchung von Frau Urlitzki können Sie in Form einer Präsentation hier als PDF-Dokument herunterladen: