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Dienstleistung

Grafschafter Jobcenter - Die häufigsten Fragen

Details zur Dienstleistung

Coronavirus: Schließung des Grafschafter Jobcenters

Wie kann ich meine Anliegen derzeit klären?

Die derzeitige Erreichbarkeit wird auf den Postweg, den E-mailverkehr und telefonischen Kontakt begrenzt. Das bedeutet, dass auch für mögliche Erstantragstellungen derzeit keine persönliche Vorsprache notwendig ist.

Wo finde ich die erforderlichen Formulare zur Antragstellung?

Die relevantesten Antragsformulare sind unter folgendem Link zu finden: https://www.grafschaft-bentheim.de/grafschaft/buergerservice/dienstleistungen.php?id=58

Ich habe keine Gelegenheit zum Ausdrucken der Formulare. Was kann ich tun?

Bitte sprechen Sie Ihr näheres Umfeld an, ob Ihnen jemand bei der Antragstellung bzw. beim Ausdrucken von Formularen behilflich sein kann. Sollten bei Ihnen keinerlei Möglichkeit bestehen, dann melden Sie sich bitte unter den Telefonnummern 05921 966350 u. 05921 966351.

Welche Nachweise sind im Zuge meiner Antragstellung erforderlich?

Eine Übersicht über die Nachweise, die für den Antrag auf SGB II – Leistungen typischerweise benötigt werden, finden Sie hier: https://www.grafschaft-bentheim.de/grafschaft/buergerservice/dienstleistungen.php?id=58

Prüfen Sie bitte eigenständig anhand der hinterlegten Listen, welche Nachweise für Ihre persönlichen Antrag von Nöten sein könnten.

Mir fehlt die Möglichkeit Originale zu kopieren. Was kann ich tun?

In erster Linie möchten wir Sie bitten, den E-Mailverkehr zu intensivieren. Schicken Sie uns Ihre Nachweise gerne als Foto, Bildschirmfoto (Screenshot) oder als digitalen Anhang. Sollte Ihnen der Schriftverkehr per E-Mail nicht möglich sein, können Sie Kopien Ihrer Unterlagen auch auf dem Postwege zu uns schicken. Wichtig: Bitte reichen Sie keine Originale ein.

Wo kann ich die Anträge nun einreichen?

Die Anträge können in den Briefkasten am Kreishaus (van-Delden-Straße 1-7, 48529 Nordhorn) eingeworfen oder alternativ per Email unter der Adresse info-jobcenter@grafschaft.de an uns übermittelt werden.

Achten Sie dabei darauf, dass Sie die Anträge erst unterschreiben, bevor Sie uns diese übermitteln und sehen Sie bitte davon ab Ihre Unterlagen mit einem Tacker aneinander zu fixieren.

Wer hilft mir bei meinen Anträgen und bei allgemeinen Fragen?

Folgende Telefonnummern sind zur Klärung Ihrer Anliegen eingerichtet:

Sachbearbeitung 05921 966350 und 05921 966351

Fallmanagement 05921 966249

Arbeitgeberservice 05921 966251

Integrationszentrum 05921 966323

Die Kollegen sind für Sie montags bis donnerstags von 08.00 Uhr bis 12.30 Uhr sowie ab 13.30 Uhr bis 16.00 Uhrund freitags von 08.00 Uhr bis 12.30 Uhr erreichbar.

Sofern Klärungsbedarf bei der Stellung von Erstanträgen besteht, wird Ihr Sachbearbeiter mit Ihnen telefonisch Kontakt aufnehmen. Bitte vermerken Sie, wenn Sie den telefonischen Kontakt bei Erstanträgen erbitten.

Werden meine Leistungen weiterhin gezahlt?

Ja! Die laufenden Auszahlungen werden aufrechterhalten. Sofern sich Änderungen in Ihren persönlichen Verhältnissen - bspw. Änderung hinsichtlich Ihres Einkommens, Vermögens, Ihrer Wohnsituation (Ein- / Auszüge), Ihrer Unterkunftskosten etc. – ergeben, ist es wichtig, dass Sie unseren Mitarbeitern aus der Sachbearbeitung diese Veränderungen mitgeteilen.

Ich erhalte meine Leistungen per Barscheck. Was kann ich nun tun?

Am letzten Arbeitstag des Monats werden wir Ihnen Ihren Leistungsanspruch in Form eines Barschecks aushändigen. Kommen Sie dazu zwischen 8.00 Uhr und 12.00 Uhr zum Eingang des Jobcenters am Ootmarsumer Weg. An der Eingangstür des Jobcenters wird eine Telefonnummer hängen unter der Sie sich zur Abholung Ihres Barschecks melden können.

Ich kann meine Selbstständigkeit derzeit nicht ausüben und brauche Unterstützung. Können Sie mir helfen?

Um zu prüfen, inwiefern Ihnen Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts zustehen, ist ein entsprechender Neuantrag sowie die „Anlage EKS“ bei uns einzureichen. In der „Anlage EKS“ stellen Sie eine Gewinnprognose für Ihr Unternehmen / Ihre Tätigkeit für die kommenden sechs Monate ab Antragsdatum auf.

Antragstellung:

Wer hat einen Anspruch auf Arbeitslosengeld II?

Arbeitslosengeld II können alle erwerbsfähigen Hilfebedürftigen erhalten, die das 15. Lebensjahr vollendet und das 65.-67. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Leistungen erhalten auch Personen, die mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft leben (z.B. Kinder unter 15 Jahre).

Wie hoch ist das Arbeitslosengeld II und wie setzt es sich zusammen?

Der Regelsatz (Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld) zur Sicherung des Lebensunterhalts umfasst insbesondere die Kosten für Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat, Haushaltsenergie (Strom) sowie Bedarfe des täglichen Lebens. Ferner werden die Kosten für eine angemessene Unterkunft sowie für Heizung übernommen (siehe auch Unterkunft und Heizung).

Regelsätze ab 01.01.2022

für Alleinstehende oder alleinerziehende Personen 449 €

für volljährige Partner der Bedarfsgemeinschaft 404 €

für Kinder ab dem 19. Lebensjahr 360 €

für Kinder zwischen dem 15. und 18. Lebensjahr 376 €

für Kinder zwischen dem 7. und 14. Lebensjahr 311 €

für Kinder bis zu Vollendung des 6. Lebensjahres 285 €

Welche Mehrbedarfe gibt es?

Neben der Regelleistung werden besondere Aufwendungen, die im Einzelfall auftreten, durch zusätzliche Leistungen, die so genannten Mehrbedarfe, abgedeckt:

  • werdende Mütter

  • Alleinerziehende

  • Behinderte mit Leistungen nach § 33 SGB IX

  • kostenaufwändige Ernährung aus medizinischen Gründen

Gibt es einmalige Beihilfen?

Einmalleistungen können (auch als Darlehen oder als Sachleistung) bewilligt werden für:

  • die Erstausstattung einer Wohnung

  • die Erstausstattung für Bekleidung (insbesondere bei Schwangerschaft und Geburt)

  • Erstlingsausstattung

Wie erfahre ich, ob ich Geld bekomme?

Die Entscheidung über Ihren Antrag wird Ihnen schriftlich durch Bescheid mitgeteilt. Aus dem Bescheid erfahren Sie, ob, wie lange und in welcher Höhe Ihnen Leistungen zustehen.

Wann und wie werden die Geldleistungen ausgezahlt?

Die Leistungen werden am Monatsanfang im Voraus auf Ihr Konto überwiesen.

Vermögen:

Welche Vermögensfreibeträge gibt es?

Volljährigen, hilfebedürftigen Empfängern von Arbeitslosengeld II und deren Partnern steht ein Vermögensfreibetrag von 150 € je vollendetem Lebensjahr zu (mindestens 3.100 € und höchsten 9.750 €). Auch jedem minderjährigen Kind steht ein Freibetrag in Höhe von 3.100 € zu. Zudem hat jedes Mitglied der Bedarfsgemeinschaft einen Freibetrag von 750 € für notwendige Anschaffungen (z.B. Ersatzbeschaffung von Hausrat) zur Verfügung. Unter bestimmten Voraussetzungen steht Ihnen und Ihrem Partner z.B. für Ihre Altersvorsorge ein höherer Freibetrag zu. Außerdem sind geschützt (und damit nicht zu verwerten):

ein selbstgenutztes angemessenes Hausgrundstück (Haus oder Wohnung)

ein angemessener PKW für jeden erwerbsfähigen Leistungsberechtigten in der Bedarfsgemeinschaft

Einkommen:

Was gilt alles als Einkommen?

Grundsätzlich zählen alle Einnahmen in Geld zum Einkommen. Dazu gehören z.B.:

  • Lohn/Gehalt aus nichtselbständiger Arbeit

  • Einkommen aus selbständiger Arbeit

  • Arbeitslosengeld

  • Krankengeld

  • Kindergeld

  • Elterngeld

  • Unterhaltszahlungen

  • Kapital- und Zinserträge

  • Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung

Darf ich etwas zum Arbeitslosengeld II hinzuverdienen?

Ja! Alle Angebote der Grundsicherung für Arbeitsuchende zielen vor allem auf eines ab: Hilfebedürftige sollen in die Lage versetzt werden, durch eigene Erwerbstätigkeit den Lebensunterhalt für sich und ihre Familie zu verdienen. Vom Erwerbseinkommen bleibt grundsätzlich ein Freibetrag von 100 € frei sowie darüber hinaus ein prozentualer Anteil.

Versicherungen:

Ist meine Lebensversicherung auch Vermögen?

Auch eine Lebensversicherung ist Vermögen und grundsätzlich zur Sicherung des Lebensunterhaltes einzusetzen. Hier gelten aber auch die Vermögensfreibeträgen (siehe Vermögen).

Werden Beiträge für Hausrat- oder Haftpflichtversicherungen übernommen?

Beiträge für eine Hausrat- oder Haftpflichtversicherung werden nicht übernommen, können aber von vorhandenem Einkommen abgesetzt werden. In der Regel erfolgt eine pauschale Absetzung von 30 €. Entsprechendes gilt für eine KfZ-Versicherung.

Wie ist die Krankenversicherung geregelt?

Wenn Sie einen Anspruch auf Arbeitslosengeld II haben (nicht Sozialgeld), werden Sie durch das Jobcenter kranken und pflegeversichert. Ein pauschaler Beitrag wird direkt an den Gesundheitsfonds überwiesen. Soweit eine private Krankenversicherung besteht, wird ein Zuschuss hierfür gezahlt.

Unterkunft und Heizung:

Welche Unterkunftskosten werden übernommen?

Die Bedarfe für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit sie angemessen sind. Für die Beurteilung der Angemessenheit der Unterkunftskosten wird das Konzept des Landkreises zugrunde gelegt, welches von einer Bruttokaltmiete (Kaltmiete zzgl. kalter Nebenkosten) ausgeht.

Die Höchstbeträge können Sie der folgenden Tabelle entnehmen:

Anzahl der Personen Max. qm Bruttokaltmiete in Nordhorn Bruttokaltmiete in restlicher Grafschaft

1 50 430 € 390 €

2 60 480 € 450 €

3 75 580 € 560 €

4 85 640 € 640 €

5 95 730 € 690 €

ab 6 Einzelfall Einzelfall Einzelfall

Werden die Heizkosten bezahlt?

Ja, in Höhe der tatsächlich anfallenden Kosten, soweit sie angemessen sind.

Werden die Nebenkosten für die Mietwohnung übernommen?

Ja, in Höhe der tatsächlich anfallenden Kosten laut Mietvertrag. Sie sind in den o.g. Tabellenwerten für die Beurteilung

der Angemessenheit bereits enthalten.

Werden die Belastungen für mein eigenes Haus übernommen?

Ja, auch hier gelten die o.g. Angemessenheitsgrenzen. Sollte das Haus noch abbezahlt werden, werden die

Schuldzinsen anerkannt (nicht die Tilgungsbeträge).

Was ist, wenn die Unterkunftskosten zu hoch sind?

Die tatsächlichen, zu hohen Kosten werden in der Regel für 6 Monate in voller Höhe anerkannt. Während dieser Zeit haben Sie die Möglichkeit, die Kosten zu senken (z.B. durch Untervermietung, Vereinbarung einer Mietsenkung, Umzug in eine angemessene Wohnung). Nach Ablauf der 6 Monate werden in der Regel nur noch die angemessenen Kosten anerkannt.

Werden Umzugskosten übernommen?

Entscheiden Sie sich für einen Umzug, werden die hierfür entstehenden Kosten übernommen, wenn dem Umzug im Vorfeld seitens des Jobcenters zugestimmt wurde, der Umzug erforderlich war und sowohl die Umzugskosten als auch die Mietkosten für die neue Wohnung angemessen sind. Sie haben den Umzug in der Regel in eigener Regie (und nicht mit Hilfe eines Umzugsunternehmens) durchzuführen.