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Dienstleistung

Hornissen und Wespen - Artenschutzmaßnahmen

Details zur Dienstleistung

 

Artenschutzmaßnahme im Landkreis - Schutz von Faltenwespen

 

Der Schutz von Hornissen, Hummeln und Wespen ist eine wichtige Artenschutzmaßnahme. Da die Faltenwespen insbesondere in den Sommermonaten in Erscheinung treten und sich die Bevölkerung gestört und teilweise sogar gefährdet sieht, erfolgen bei der Naturschutzbehörde immer wieder Anfragen, wie man sich zu verhalten habe und was man gegen Hornissen- oder Wespennester unternehmen könne.

 

Nicht selten siedeln sich Wespen, Hornissen oder Hummeln in menschlicher Nähe oder direkt in Wohngebäuden an und führen somit durch ihr Dasein zu Überreaktionen bei den Betroffenen. Insbesondere die Hornisse gilt bei der Bevölkerung aufgrund ihrer Größe als besonders gefährlich und schürt Ängste, die aber unbegründet sind. Viele Bürger glauben auch, dass sie die Völker über Jahre ertragen müssen, wenn man nichts dagegen unternimmt. Die Tatsache, dass die Völker im Herbst eines jeden Jahres absterben, ist den meisten Leuten nicht bekannt. Nur die Königinnen überwintern und bilden im folgenden Jahr neue Völker.
Mit dem Bewusstsein, dass lediglich die telefonische Beratung kaum Schutzerfolge erzielen kann, hat der Landkreis Grafschaft Bentheim im Jahre 1994 ein ehrenamtliches Betreuernetz aufgebaut. Die ehrenamtlichen Betreuer übernehmen für die Naturschutzbehörde die Aufgabe der Beratung vor Ort und leisten somit einen wichtigen praktischen Beitrag zum Artenschutz. In den Fällen, in denen aus Sicherheitsgründen eine Umsiedlung eines Wespen- oder Hornissenvolkes erfolgen muss, wird diese durch den örtlichen Betreuer durchgeführt.

 

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN 

 

Ich habe ein Wespennest/Hornissennest zu hause, was kann ich tun? 

1.) Ruhe bewahren, Abstand halten, Kinder und Haustiere fernhalten

2.) Feststellen, ob es sich um Wespen, Hornissen, Hummeln oder Bienen handelt. Eine Suche im Internet hilft weiter, z.B. hier

3.) Überlegen, ob Sie sich bis zum Herbst mit den Tieren arrangieren können. Mit den ersten kühlen Nächten sterben die Tiere ab. Im Winter kann dann das Nest gefahrlos entfernt werden. Die Tiere kommen nicht im nächsten Jahr automatisch an diese Stelle zurück. 

4.) Sie meinen, dass Sie nicht bis zum Herbst mit den Tieren leben können und wünschen eine Entfernung des Nests? 

 

--> Sie können eine kostenlose telefonische Beratung durch die untere Naturschutzbehörde in Anspruch nehmen: Tel. 05921/ 96 1611 (Mo. - Fr., 08:30 - 6 Uhr). Wir vermitteln Ihnen bei Bedarf einen ehrenamtlichen Betreuer, der Wespennester umsiedelt. 

 

        a) Für die Beseitigung oder Umsiedlung von Hornissen und Hummelnestern ist eine Ausnahmegenehmigung von der unteren Naturschutzbehörde notwendig, da es sich um geschützte Arten handelt. In der Regel prüft einer der ehrenamtlichen Betreuer vor Ort, ob die Umsiedlung gerechtfertigt ist. 

        b) Nur wenn das Nest gut zugänglich ist und frei hängt, können die ehrenamtlichen Betreuer ein Nest umsiedeln. Wenn es sich in einer Verkleidung oder im Rollokasten befindet, ist dies nicht möglich. Wenn Sie solch ein Nest entfernt haben wollen, müssen Sie auf eigene Kosten eine    Schädlingsbekämpfungsfirma beauftragen. Adressen finden Sie z.B. in den "Gelben Seiten" oder über den Verband Deutscher schädlingsbekämpfer

         

 

Ich habe einen Bienenschwarm in meinem Garten entdeckt, was kann ich tun? 

1.) Ruhe bewahren, Abstand halten, Kinder und Haustiere fernhalten

2.) Kennen Sie einen Imker, der Bienenvölker in der Nähe hält? Kontaktieren Sie ihn, es könnten seine Bienen sein

3.) Wenn Sie keinen Imker in der Nähe kennen, kontaktieren Sie den örtlichen Imkerverein oder den 1. Vorsitzenden des Kreisimkerverbandes Rainer Drescher, Tel.: 05921/16438

 

 

Locken Insektenhotels stechende Bienen und Wespen an? 

Nein. Insektenhotels werden von einzeln lebenden Bienenarten genutzt, die die Löcher im Holz als Brutröhre nutzen und dort ihre Eier ablegen. Sie haben keinen Honig zu verteidigen und stechen daher auch nicht. Wespen nutzen Insektenhotels nicht. 

 

 

Es hat sich gezeigt, dass die Beratung und Betreuung vor Ort, also dort, wo eine der Arten Probleme verursacht, in vielen Fällen dazu geführt hat, dass die jeweiligen Nester erhalten werden konnten. Auch die Aufklärung der Bevölkerung über Lebensweisen und Verhalten der Tiere zeigt eine positive Wirkung. Weitere Informationen über den "Umgang" mit Wespen erhalten Sie in einem Faltblatt, welches sie als Datei herunterladen können. Auf Anfrage schicken wir Ihnen das Faltblatt auch gerne zu.