
„Du bist meine Mutter“: Bewegendes Theaterstück bringt Thema Demenz auf Nordhorner Bühne - AUSGEBUCHT
Im Rahmen der bundesweiten „Woche der Demenz“ wird am 23. September 2026 im Capitol in Nordhorn das preisgekrönte Theaterstück „Du bist meine Mutter“ aufgeführt – ein Stück über das Vergessen und Abschiednehmen. Zu diesem besonderen Theaterabend laden der Senioren- und Pflegestützpunkt, die Selbsthilfekontaktstelle und die Freiwilligen-Agentur des Landkreises Grafschaft Bentheim sowie das Senfkorn Mehrgenerationenhaus in Emlichheim gemeinsam ein. Das berührende Ein-Personen-Stück von Joop Admiraal erzählt von der Beziehung zwischen einem Sohn und seiner an Demenz erkrankten Mutter. Mit viel Einfühlungsvermögen, Humor und Tiefgang thematisiert es Erinnerung, Identität und die Veränderungen familiärer Beziehungen im Verlauf einer Demenzerkrankung. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Da die Plätze begrenzt sind, wird für den Besuch jedoch eine kostenlose Eintrittskarte benötigt. Die Veranstaltung beginnt am 23. September 2026 um 16 Uhr (Einlass ab 15:30 Uhr) im Capitol in Nordhorn (Neuenhauser Straße 13) und dauert rund zweieinhalb Stunden.
Ort
Capitol
Neuenhauser Straße 13
48529 Nordhorn
Einlass ab 15:30 Uhr Kostenlose Tickets müssen im Vorfeld abgeholt werden (nähere Infos unten im Text)
Termine
Aktueller Hinweis: Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht! Kostenlose Ticktes sind nicht mehr erhältlich.
Theaterstück soll Vorurteile und Berührungsängste abbauen
„Das Theaterstück gibt tiefe Einblicke in die Herausforderungen, die mit einer Demenzerkrankung einhergehen, und greift dabei sowohl die Perspektive der Betroffenen als auch die der Angehörigen auf. Das Leben mit Demenz wird wirklich bewegend und alltagsnah auf die Bühne gebracht“, erklärt das vierköpfige Organisationsteam des Theaterabends. Eine Besonderheit ist, dass Schauspieler Achim Conrad in beide Rollen schlüpft: die der erkrankten Mutter und die des Sohnes. „Du bist meine Mutter“ zeigt exemplarisch, wie sich das Verhältnis zwischen den Generationen ändert, wenn das Erinnerungsvermögen immer mehr schwindet und die Demenz die Beziehung zwischen den Menschen immer mehr bestimmt. „Mit dem Theaterstück wollen wir die Öffentlichkeit für das Thema Demenz und die damit verbundenen Auswirkungen auf Betroffene und Angehörige sensibilisieren. Wir hoffen, damit Vorurteile und Berührungsängste abbauen zu können“, blicken die Organisatorinnen gespannt auf den Abend. Die Inszenierung unter der Regie von Bernd Sass und mit Schauspieler Achim Conrad war bereits fest im Repertoire des Theaters Dortmund, des Altonaer Theaters Hamburg und des Staatstheaters Mainz zu sehen sowie deutschlandweit als Gastspiel an verschiedenen Bühnen in über 250 Vorstellungen.
Grafschafter Beratungs- und Unterstützungsangebote zu Demenz sichtbarer machen
Neben dem Besuch des Theaterstücks bietet sich Betroffenen, Angehörigen, Ehrenamtlichen und Interessierten vor und nach der Aufführung die Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung. Verschiedene Grafschafter Selbsthilfe-, Pflege- und Unterstützungsangebote rund um das Thema Demenz stellen sich an Informationsständen vor. „Mit dem Senioren- und Pflegestützpunkt, der Selbsthilfekontaktstelle, der Freiwilligen-Agentur und dem Senfkorn Mehrgenerationenhaus in Emlichheim verfügen wir über vielfältige Beratungs- und Unterstützungsangebote vor Ort, die wir an diesem Abend sichtbarer machen und stärken wollen“, so das Organisationsteam.

