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Corona - FAQ's

FAQ's

 

Nachstehend finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen, die rund um die Corona-Epidemie an das Bürgertelefon des Landkreises gestellt werden. Anpassungen der Übersicht erfolgen immer dann, wenn neue Erlasse und Verordnungen des Landes Niedersachsen in rechtsgültiger Form beim Landkreis Grafschaft Bentheim eingegangen sind.

 

Wir verweisen außerdem auf das hilfreiche Informationsangebot des Landes Niedersachsen zu den aktuell geltenden Regelungen durch die Landesverordnungen:

 

Zum Thema Impfen gibt es eine Hotline und eine Informationsseite des Landes Niedersachsen:

 

     

     

     

    Allgemeines

    An wen kann ich mich bei Fragen wenden?

    Corona-Hotline: Telefonnummer 05921 / 96-3333

     

    Montag bis Donnerstag

    8.30 bis 13.00 Uhr

    13.30 bis 16.00 Uhr

     

    Freitag

    8.30 bis 13.00 Uhr

     

    Für Fragen zu positiven Testergebnissen und zu Kontakten in Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen stehen wir per Mail unter corona@grafschaft.de zur Verfügung.

    Wo kann ich mich testen lassen?

    Der Hausarzt/Hausärztin ist zuständig für die Testung von Erkrankten, die Symptome aufweisen und keinen wissentlichen Kontakt zu Coronainfizierten hatten. Außerdem für die Testung von Reiserückkehrern aus Risikogebieten und bei Meldungen über die Corona-Warn-App.

     

    Das Gesundheitsamt ist zuständig für die Testung von Personen, die Kontakt zu einem bestätigtem Infizierten hatten.

     

    Die Schnelltestzentren in Nordhorn, Schüttorf und Emlichheim bieten zudem einen kostenlosen Schnelltest pro Kalenderwoche an.

     

    Darüber hinaus bieten auch einige Apotheken in den einzelnen Kommunen Schnelltests an.

    Muss ich mich testen lassen, wenn ich bereits geimpft wurde?

    Nein, wenn Sie beide Impfungen eines in der EU zugelassenen Vakzins erhalten haben und die zweite Impfung mindestens 15 Tage zurückliegt.

    Der Bund arbeitet gerade an einem digitalen Impfausweis. Bis dahin wird empfohlen, dass zum Nachweis der Impfungen der Impfpass mitgeführt wird.

     

    Testpflicht für Geimpfte Personen - Bild des Landes

     

     

     

    Allgemeines Verhalten & gesellschaftliches Miteinander

    Was gilt laut Landesverordnung für Kontakte im privaten Bereich?

    Ab Montag, 08. März 2021, gelten neue Regelungen. Oberstes Gebot dieser Regelungen ist die Minimierung von Kontakten auf das unbedingt notwendige Maß. Anschauliche Übersichten sowie Antworten auf viele Fragen dazu finden Sie unter FAQs Niedersachsen.

     

    Wie ist die Kontaktbeschränkung zu verstehen?
    Zusammenkünfte sind jetzt abhängig vom Inzidenzwert im Landkreis Grafschaft Bentheim. Unterschieden wird zwischen Inzidenzwerten unter 35, zwischen 35 und 100 sowie über 100.

     

    Dies gilt sowohl in der Öffentlichkeit als auch im privaten Raum, Kinder bis 14 Jahren zählen nicht dazu. Den tagesaktuellen Inzidenzwert, sowie die Inzidenzwerte der vergangenen Tage veröffentlicht das Land Niedersachsen hier: Niedersächsisches Landesgesundheitsamt.

     

    Was gilt genau für Kontakte im privaten und öffentlichen Bereich?

     

    Inzidenzwert in der Grafschaft unter 35:
    Treffen und Sport treiben von bis zu zehn Personen aus drei Haushalten sind bei einem Inzidenzwert unter 35 erlaubt. Kinder bis einschließlich 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. An einem solchen Treffen dürfen nur dann Personen aus einer anderen Kommune teilhaben, wenn dort auch die Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 liegt. Dabei wird der tägliche Inzidenzwert des jeweiligen Wohnorts berücksichtigt.


    Inzidenzwert zwischen 35 und 100:
    Bei einem Inzidenzwert von unter 100 dürfen sich wieder bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. Kinder bis einschließlich 14 Jahre werden dabei nicht mitgezählt. Nicht zusammenlebende Paare gelten auch dann als ein Haushalt.  

     

    Inzidenzwert in der Grafschaft über 100:

    Ab einer Inzidenz von über 100 gilt wieder die Regel 1-Haushalt-plus Kinder von 0 - 14 Jahren.

     

    Der Begriff „Hausstand/ Haushalt“ beschreibt hier eine dauerhaft zusammenlebende Personengemeinschaft. Kinder getrenntlebender Eltern bilden mit beiden Elternteilen jeweils einen gemeinsamen Hausstand. Begleitpersonen oder Betreuungskräfte, die erforderlich sind, um Menschen mit einer wesentlichen Behinderung oder Pflegebedürftigkeit eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen, werden bei der Personenanzahl nicht eingerechnet.

     

    Zusammenkünfte privater und öffentlicher Raum

    Private Zusammenkünfte ab 29.03.2021
    Private Zusammenkünfte ab 29.03.2021

     

    Ab wann gilt man laut Landesverordnung als Haushalt?
     

    Entscheidend ist der feste, auf Dauer angelegte Zusammenschluss. Nicht zusammenwohnende Paare gelten auch als ein Haushalt.

    Gibt es einen Unterschied zwischen der privaten Wohnung und dem öffentlichen Raum?
     

    Nein, die Kontaktbeschränkungen gelten im privaten wie auch öffentlichen Raum.

    Werden Kinder unter 14 Jahren auch mitgezählt?

    Hierbei wird wieder der Inzidenzwert in Betracht gezogen. Bei einer Inzidenz von unter 100 werden Kinder bis 14 Jahren nicht mitgezählt. Ab einer Inzidenz von über 100 gilt wieder die Regel 1-Haushalt-plus Kinder von 0 - 6 Jahren.

     

    Zum genauen Verständis siehe oben "Was gilt laut Landesverordnung im privaten Bereich". 

    Wie sieht die Situation für Patchwork-Familien und getrennte/geschiedene Eltern aus?

    Zentraler Begriff ist dabei der Begriff „Hausstand“. Dieser beschreibt eine dauerhaft zusammenlebende Personengemeinschaft. Kinder getrenntlebender Eltern bilden mit beiden Elternteilen jeweils einen gemeinsamen Hausstand. Die Eltern können ihre Kinder (auch mehr als eins) zeitgleich sehen.

    Private Kinderbetreuung

    Dürfen Kinder zwei (oder mehr) Kinder zu den Großeltern / zu Tante und Onkel oder anderen Angehörigen und Nachbarn wie bislang gebracht und abgeholt werden?
    Ja, das ist weiterhin zulässig. Eine Betreuung (fremder) Kinder durch Großeltern (oder auch anderen Verwandten) und Nachbarn ist erlaubt.

     

    Dürfen Eltern mehrere Nachbarskinder mit zur Schule oder mit zur Kinderbetreuung nehmen?
    Ja, das ist möglich und erlaubt.

    Was muss beim Thema Maskenpflicht/Schutzmaske beachtet werden?

    Wo und wann genau gilt denn jetzt die neue Maskenpflicht?

     

    Aktuelle Bestimmungen zur Maskenpflicht finden Sie auf der Homepage des Landes Niedersachsen unter:

     

    https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/antworten_auf_haufig_gestellte_fragen_faq/antworten-auf-haufig-gestellte-fragen-faq-186686.html

     

    Was gilt in der Kindertagespflege

    Die Betreuung von Kindern in der Kindertagespflege ab einer Inzidenz von über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen untersagt. Hierbei weicht das Land Niedersachsen von der Bundesregierung ab. Lediglich Notbreutreuungen sind möglich.

     

     

    Was gilt in Kindertageseinrichtungen

    Die Kindertagesstätten wechseln ab dem 08.03.2021 wieder in Szenario B. Auch hier gilt jedoch wie an den Schulen, dass im Landkreis die Sieben-Tage-Inzidenz an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegen muss. Ist dies der Fall, dürfen alle Kinder in den Kindertagesstätten in den eingeschränkten Regelbetrieb zurückkehren.

     

    Das bedeutet:

    • Betreuung in Regelgruppengröße, aber keine Gruppenmischung
    • die einzelnen Gruppen bleiben unter sich, offene Konzepte sind nicht möglich
    • die  Räumlichkeiten, die generell von mehreren Gruppen genutzt werden, dürfen immer nur von jeweils einer Gruppe genutzt werden
    • das Außengelände darf jeweils nur von einer Gruppe genutzt werden, es sei denn es ist groß genug um es für mehrere Gruppen zu unterteilen.
       

     

    Ein Wechsel zurück zur Notbetreuung in Kitas erfolgt wenn die Inzidenz von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen im gesamten Landkreis Grafschaft Bentheim überschritten wird und der Landkreis entscheidet, dass die Überschreitung der 100er Inzidenz von Dauer ist. Ein Wechsel zurück zur Notbetreuung  findet jeweils erst zum übernächsten Werktag statt, damit Eltern und Kinder rechtzeitig informiert werden können und die notwendige organisatorische Vorbereitung geleistet werden kann. Dies wird per Allgemeinverfügung vom Landkreis bekannt gegeben.

     

    Liegt die Inzidenz wieder über 100, bieten die Kindertagesstätten nach wie vor Notbetreuung für maximal die Hälfte der Kinder einer Gruppe an. In Krippen dürfen höchstens acht Kinder betreut werden, in Kindergartengruppen maximal 13 Kinder. Betreuerinnen und Betreuer müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn die Einhaltung des Abstandsgebots nicht gewährleistet werden kann.

     

    Für wen ist die Notbetreuung bei einem Inzidenzwert von über 100 gedacht?

    Die Notbetreuung dient dazu Kinder aufzunehmen:

    • bei denen mindestens eine Erziehungsberechtigte oder ein Erziehungsberechtigter in betriebsnotwendiger Stellung in einem Berufszweig von allgemeinem öffentlichem Interesse tätig ist,
    • bei denen ein Unterstützungsbedarfbesteht, insbesondere Sprachförderbedarf
    • die zum kommenden Schuljahr schulpflichtig werden
    • bei besonderen Härtefällen, u.a. bei drohender Kindeswohlgefährdung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, insbesondere bei Alleinerziehenden, gemeinsame Betreuung von Geschwisterkindern, drohende Kündigung und erheblicher Verdienstausfall.

     

    Gibt es einen Entschädigungsanspruch, wenn Eltern ihre Kinder während der Schließung von Kindertageseinrichtungen selbst betreuen müssen und dadurch einen Verdienstausfall erleiden?
    Ja. Ein solcher Entschädigungsanspruch ergibt sich aus § 56 Abs. 1a des Infektionsschutzgesetzes geregelt worden. Wenn Eltern ihre Kinder, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder behindert und auf Hilfe angewiesen sind, während der coronabedingten vorübergehenden Einrichtungsschließung selbst betreuen müssen, erhalten sie eine Entschädigung in Geld für den Verdienstausfall.

     

    Kann die Kinderbetreuung von Eltern zu Hause sichergestellt werden?

    Jedes Elternteil erhält 2021 zehn zusätzliche Tage Kinderkrankengeld. Alleinerziehende erhalten 20 zusätzliche Tage. Der Anspruch soll auch in Fällen gelten, in denen eine Kinderbetreuung zu Hause erforderlich ist, weil Schule oder Kindergarten pandemiebedingt geschlossen sind oder die Präsenzpflicht im Unterricht ausgesetzt wurde.

     

    Anspruch auf Kinderkrankengeld

    Der Anspruch auf Kinderkrankentage bei fehlender Kinderbetreuung wurde gesetzlich ausgeweitet. Das Kinderkrankengeld im Jahr 2021wurde pro Elternteil von zehn auf 30 Tage pro Kind, für Alleinerziehende von 20 auf 60 Tage pro Kind.

     

    Weitere Einzelheiten zum Thema Kinderkrankengeld und dessen Voraussetzungen, sowie Inanspruchnahme können Sie der Homepage des Bundesgesundheitsministeriums entnehmen:  Anspruch auf Kinderkrankengeld vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie.

     

    Was gilt in den Schulen?

    Das Land Niedersachsen regelt abweichend von der Bundesregierung schon einen Wechsel in das sogenannte "Szenario C" ab einer Inzidenz von über 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen.  Lediglich Grundschulen, Schulen für Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf in der geistigen Entwicklung und Abschlussklassen dürfen im Wechselunterricht bleiben.

    Ab Überschreitung des Schwellenwertes von 165 müssen zusätzlich auch die Klassen 1 bis 3 der Grundschulen in den Distanzunterricht gehen.

     

    Was gilt bei außerschulischen (Weiter-) Bildungen?

    Der Präsenzunterricht im Bereich der außerschulischen Bildung, vor allem in Volkshochschulen, Musikschulen und Einrichtungen der kulturellen Bildung ist weiterhin untersagt.

     

    Zulässig ist die Durchführung von Prüfungen und die Bildungsberatung, sofern dabei das Abstandsgebot und die allgemeinen Hygieneregeln eingehalten werden. Weiterhin möglich sind Online-Weiterbildungsangebote.

     

    Unabhängig vom Inzidenzwert sind jetzt auch Schulungen in folgenden Bereichen erlaubt:

    • Fahr- und Flugschulen
    • Schulungen in Erster Hilfe
    • Hundeführerschein und dessen Abnahme
    • Hundekurse, -training, -prüfungen, Wesenstests

    Was gilt in der Gastronomie und in Dienstleistungsbetrieben

    Geschlossen bleiben:

    • Restaurants, Gaststätten und Imbisse oder Eisdielen.

               Ausnahmen: der Verkauf von Speisen zur Selbstabholung für den Verzehr für Zuhause und Lieferservices.

    • Kneipen, Cafés, Bars, Diskotheken, Clubs und Shisha-Bars.

               Geöffnet bleiben dürfen Mensen und Kantinen zur Versorgung der Beschäftigten oder Studierender oder die Gastronomie in Heimen.

    Unbhängig vom Inzidenzwert dürfen wieder öffnen:

    • Praxen für Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Podologie oder Fußpflege 
    • Praxen von Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern.
    •  

    Dienstleistungen mit körperlicher Nähe zum Kunden sind untersagt. Ausgenommen sind Dienstleistungen, "die medizinischen, therapeutischen, pflegerischen oder seelsorgerischen Zwecken dienen sowie Friseurbetriebe". Dabei müssen FFP2-Masken getragen werden. Wer zum Friseur will, muss ein höchstens 24 Stunden altes negatives Testergebnis vorweisen.

    Was gilt im Groß- und Einzelhandel?

    Geöffnet sind alle Verkaufsstellen in denen man sich mit Lebensmitteln oder mit Gütern oder Dienstleistungen des täglichen Bedarfs eindecken kann.

    Dazu zählt:

    • der Lebensmittelhandel, Wochenmärkte, Bauernläden, Getränkehandel, Reformhäuser, Abhol- und Lieferdienste, Babyfachgeschäfte, Apotheken, Sanitätshäuser und Drogerien, Optikerinnen und Optiker, Hörgeräteakustikerinnen und Hörgeräteakustiker, Orthopädieschuhmacher und Orthopädietechnik, Tankstellen und Autowaschanlagen, Kraftfahrzeughandel und Zweiradhandel für Probefahrten, Kraftfahrzeug-, Fahrrad- und Elektronikgeräte-Werkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen, Brief- und Versandhandel, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkaufsstellen, Tierbedarfshandel, Futtermittelhandel, Blumengeschäfte, Gärtnereien und 

                  Gartencenter, Brenn- und Heizstoffhandel, Verkaufsstellen für Fahrkarten für den Personenverkehr und der Buchhandel (unabhängig vom Inzidenzwert).

     

    Click & Meet ist in Hochinzidenzkommunen bis zu einer Inzidenz  von 150 (RKI-Wert) zulässig. Über 150 ist nur ‚Click & Collect’ möglich. Ab einer Inzidenz von 100 muss ein negativer Corona-Testnachweis vorgelegt werden.

     

    Im Einzelhandel sind Terminvereinbarungen (Click & Meet) mit Kunden möglich, sofern die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 liegt. Für die rsten 800 Quadratmeter Gesamtverkaufsfläche gilt eine Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden je 20 Quadratmeter Verkaufsfläche und oberhalb einer Gesamtverkaufsfläche von 800 Quadratmetern eine Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden je 40 Quadratmeter Verkaufsfläche.

     

     

     

    Was gilt für Freizeit und Kultur?

    Lediglich Zoos und botanische Gärten dürfen Ihre Außenbereiche öffnen. Besucher müssen einen negativen Corona test vorlegen. Kinder bis sechs Jahren sind von dieser Testpflicht ausgenommen.

     

    Der Betrieb ist wie auch sonst durch die Einhaltung eines Hygienekonzepts, das u. a. Maßnahmen zur Steuerung und Begrenzung der Zahl von Personen vorzusehen hat, abzusichern.

    Was gilt für religiöse Zusammenkünfte?

    Religiöse Zusammenkünfte sind mit einem Hygienekonzept unabhängig von der Teilnehmerzahl zulässig. Gottesdienste und andere religiöse Feiern mit mehr als zehn Teilnehmern sind spätestens zwei Werktage zuvor bei den zuständigen Behörden des jeweiligen Landkreises anzuzeigen. Dies gilt, wenn vorab keine generellen Absprachen mit Behörden getroffen worden sind. Während der Veranstaltungen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer medizinische Masken zu tragen.

    Was gilt für den Sportbereich?

    Auch beim Sport wird leider weiterhin nach dem jeweiligen Infektionsgeschehen im Landkreis unterscheiden. Fragen in Bezug auf das Thema Sport sind auf der Homepage des Landes Niedersachsen beantwortet.

    Was gilt aktuell für Beerdigungen in der Grafschaft Bentheim?

    Während der Messe in der Kirche (oder andere Glaubenseinrichtungen) einschließlich des anschließenden Gangs zum Friedhof gilt folgendes:

    Bei Trauerfeiern nach Todesfällen dürfen bis zu 30 Personen zusammenkommen.


    Das Kaffeetrinken nach der Beerdigung gilt als „private Zusammenkunft“. Beachten Sie bitte dazu den Punkt "Was gilt laut Landesverordnung für Kontakte im privaten Bereich".

    Was gilt aktuell für Hochzeiten in der Grafschaft Bentheim?

    Hochzeiten und entsprechende Jubiläen gelten als private Feiern und Zusammenkünfte. Aktuell gibt es folgende Beschränkungen:

    • Eine Beschränkung auf einen bestimmten Personenkreis gibt es bei der standesamtlichen Trauung nicht. Allerdings - auch hier sind zwingend die Maßnahmen eines Hygienekonzepts vorgeschrieben. Folglich richtet sich die Zahl der zugelassenen Personen nach dem verfügbaren Raum. Jeder muss zu jedem anderen (außer zu den eigenen Mitbewohnern und nahe Familienangehörigen) 1,5 Meter Abstand halten. Das jeweilige Standesamt wird daher Ihnen eine zulässige Höchstzahl an Personen mitteilen.
    • Für eine kirchliche Trauung sind unabhängig von der Zahl der teilnehmenden Personen zulässig, wenn sichergestellt ist, dass Maßnahmen aufgrund eines Hygienekonzeptes nach § 4 Abs. 1 und 2 Nds. Corona-VO getroffen werden. Das Abstandsgebot ist einzuhalten.

     

    Bitte verzichten Sie in den nächsten Wochen auf Hochzeiten und andere Feste. Die Infektionsgefahr ist einfach zu groß. Wenn aus zwingenden Gründen eine Heirat doch unbedingt in den nächsten Wochen stattfinden muss, ist dies möglich, allerdings im kleinsten Kreis und ohne jegliche anschließende Feier.

     

     

    Reisen in Zeiten von Corona

     

    Was muss ich beachten, wenn ich aus einem Risikogebiet einreise?

    Wer nach Niedersachsen reist und sich in den vergangenen zehn Tagen in einem Risikogebiet im Ausland aufgehalten hat, muss sich unverzüglich in eine zehntägige Quarantäne begeben.

     

    Das bedeutet: Unmittelbar nach der Einreise aus einem Risikogebiet müssen sich Betroffene auf direktem Weg in die eigene Wohnung, an den Ort des gewöhnlichen Aufenthalts oder in eine andere geeignete Unterkunft begeben und sich dort für einen Zeitraum von zehn Tagen nach ihrer Einreise ununterbrochen von anderen Menschen absondern. Dies gilt auch für diejenigen Personen, die aus einem Risikogebiet über ein anderes Land nach Niedersachsen einreisen.

     

    Weitere Informationen zu Coronatests bei Einreisen nach Deutschland finden Sie auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

    Eine aktuelle Übersicht der Länder, die als Risikogebiet eingestuft sind, finden Sie auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts.

    Bin ich verpflichtet, mich bei den Behörden zu melden, wenn ich aus einem Risikogebiet im Ausland einreise?

    Ja. Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland zurückkehrt, muss sich neben der Absonderung unverzüglich über das Internetportalege www.einreiseanmeldung.de melden und auf das Vorliegen der Quarantänepflicht hinweisen.

    Kann ich die Quarantäne abkürzen, wenn ich nach der Einreise aus einem Risikogebiet einen aktuellen negativen Corona-Test vorlege?

    Die Quarantänezeit kann frühestens fünf Tage nach der Einreise beendet werden. Voraussetzung dafür ist ein molekularbiologischer Corona-Test (PCR-Test) mit negativem Testergebnis, der frühestens am fünften Tag nach der Einreise vorgenommen werden darf. Der zu Grunde liegende Test muss die Anforderungen des Robert Koch-Instituts, die im Internet unter der Internetadresse https://www.rki.de/covid-19-tests veröffentlicht sind, erfüllen.

    Darf ich als Einwohner der Bundesrepublik Deutschland noch in die Niederlande fahren?

    Die Niederlande sind als Hochinzidenzgebiet ausgewiesen. Von nicht absolut notwendigen Reisen in Risikogebiete ist dringend abzuraten, es gibt jedoch kein Reiseverbot.

    Einwohner Deutschlands, die sich in den letzten 10 Tagen länger als 24 Stunden in den Niederlanden aufgehalten haben, müssen sich nach Einreise sofort für 10 Tage in Quarantäne begeben und sich unverzüglich über das Internetportal www.einreiseanmeldung.de melden und auf das Vorliegen der Quarantänepflicht hinweisen.

    Das bedeutet, Reisen in die Niederlande mit einer Dauer von weniger als 24 Stunden ziehen keine Konsequenzen wie Quarantäne nach sich, erfordern aber die Notwendigkeit der Vorlage eines negativen Coronatests.

    Darf ich noch zum Einkaufen in die Niederlande fahren?

    Es gibt kein Einreiseverbot. Von einer Einreise in ein Hochinzidenzgebiet ist jedoch dringend abzuraten. Ein negatives Testergebnis ist nach einem Aufenthalt in den Niederlanden vorzulegen.

    Meine Familie wohnt in den Niederlanden, darf ich sie noch besuchen? 

    Von Reisen in Hochinzidenzgebiete ist dringend abzuraten. Für Familienbesuche ist nach dem Aufenthalt eine unverzügliche Meldung über das Internetportal www.einreiseanmeldung.de und die Vorlage eines negativen Testes erforderlich.

    Dürfen Niederländer noch nach Deutschland einreisen?

    Damit das grenzübergreifende Miteinander im so genannten „kleinen Grenzverkehr“ zwischen den Landesgrenzen Niedersachsens und den Niederlanden weiter möglich ist, gilt:

     

    Personen, die sich für weniger als 24 Stunden in einem ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, wird die uneingeschränkte Ein- bzw. Ausreise ohne Quarantäne, jedoch mit Vorlage eines negativen Tests ermöglicht.

     

    So ist der Einkauf oder ein Halt an einer Tankstelle in Niedersachsen für niederländische Bürgerinnen und Bürger möglich. Gleichwohl sollen die Aufenthalte nur auf ein notwendiges Maß begrenzt und Regeln wie das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung und das Einhalten von Mindestabständen eingehalten werden.

    Berufspendler dürfen eingeschränkt einreisen, um ihrer beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Hierfür ist die sofortige Meldung im Onlineportal www.einreiseanmeldung.de und die Vorlage von zwei negativen Tests pro Kalenderwoche erforderlich.

    Dürfen Niederländer in Deutschland einkaufen gehen?

    Damit das grenzübergreifende Miteinander im so genannten „kleinen Grenzverkehr“ zwischen den Landesgrenzen Niedersachsens und den Niederlanden weiter möglich ist, gilt:

     

    So ist der Einkauf oder ein Halt an einer Tankstelle in Niedersachsen für niederländische Bürgerinnen und Bürger möglich. Gleichwohl sollen die Aufenthalte nur auf ein notwendiges Maß begrenzt und Regeln wie das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung und das Einhalten von Mindestabständen eingehalten werden.

    Für die Einreise nach Deutschland ist die Vorlage eines negativen Testes erforderlich.

     

     

     

    Fragen zur Erkrankung und zu häuslicher Quarantäne

    Wie wird der Virus übertragen und wie lang ist die Ansteckungsgefahr?

    Coronaviren können von Mensch zu Mensch übertragen werden. Die Inkubationszeit kann bis zu zwei Wochen betragen. Da das neue Virus ein Erkältungsvirus ist, kann man sich auf den üblichen Übertragungswegen anstecken. Vermutet wird eine Verbreitung über die Atemwege (sogenannte Tröpfcheninfektion), aber auch eine Schmierinfektion ist möglich. Dazu kommt es, wenn mit den Händen kontaminierte Oberflächen (wie Türklingen, Wasserhähne, Lichtschalter) oder Menschen berührt werden und man sich anschließend an Mund, Nase oder Augen fasst.

     

    Die wichtigsten Informationen zum Infektionsschutz finden Sie auf der Homepage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

    Ich habe Symptome, wie soll ich mich verhalten?

    Wer grippeähnliche Symptome, wie beispielsweise trockenen Husten, Fieber, Halsschmerzen, Geruchs- oder Geschmacksverlust, hat, sollte sich telefonisch mit seinem Hausarzt oder der Corona-Hotline (05921/96333) in Verbindung setzen. Bitte gehen Sie auf keinen Fall direkt in Arztpraxen oder die Notfallaufnahme des Krankenhauses. Halten Sie sich zuhause auf. Es geht darum, eine mögliche Infizierung weiterer Menschen zu vermeiden.

    Ich hatte Kontakt zu einer infizierten Person – was soll ich tun?

    Vermeiden Sie Kontakte zu anderen Personen.

     

    Das Containment-Team des Gesundheitsamtes ermittelt anhand eines Fragenkataloges die Kontaktpersonen einer infizierten Person. Danach werde Sie vom Containment-Team kontaktiert. Bitte melden Sie sich nicht selbstständig im Gesundheitsamt oder beim Containment-Team.

    Was muss ich bei häuslicher Quarantäne beachten?

    Häusliche Quarantäne heißt konkret:

    • Unverzüglich und auf direktem Weg zum Wohnort oder geplanten Aufenthaltsort begeben
    • Wohnung bzw. Aufenthaltsort für 14 Tage nicht verlassen (auch nicht zum Einkaufen etc.)
    • Keinen Besuch empfangen
    • Ausschließlich Kontakt zu Personen des eigenen Hausstandes
    • Bei Verstößen drohen Bußgelder

     

    Falls Ihr/e Partner/in oder ein Familienmitglied in Quarantäne ist, vermeiden Sie, so gut es möglich ist, den Kontakt und halten Sie strenge Hygieneregeln ein.

    Darauf sollten Sie, unter Anderem, achten:

     

    • Mindestabstand von 2m
    • Gute Belüftung von Wohn- und Schlafräumen.
    • Haushaltsgegenstände (Geschirr, Handtücher, usw.) nicht mit andern teilen
    • Wäsche regelmäßig und gründlich (übliches Waschverfahren) waschen
    • Kontaktoberflächen regelmäßig und gründlich reinigen
    • Zeitliche und räumliche Trennung der Haushaltsmitglieder, z.B. nacheinander oder in unterschiedlichen Räumen essen

     

    Sollten auch Sie Symptome entwickeln, wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder das Containment-Team unter 05921/ 966353.

     

    Falls Sie in Quarantäne sind und sich ihre Symptome deutlich verschlechtern, zögern Sie nicht, den Notruf bzw. den ärztlichen Bereitschaftsdienst telefonisch zu kontaktieren. Sie sollten unbedingt bereits am Telefon angeben, dass Sie sich wegen COVID-19 in Quarantäne befinden. Falls ein Besuch bei Ihnen zu Hause nötig sein sollte, kann das Personal im Vorfeld Schutzmaßnahmen treffen.

     

    Falls Ihre angeordnete Quarantänezeit vorbei ist, muss auf nichts Spezielles geachtet werden. Es gelten jedoch die aktuellen Allgemeinverfügungen und Verordnungen.

    Weitere Informationen zur häuslichen Quarantäne finden Sie in einem Flyer des Robert-Koch-Instituts.

    Darf ich zum Arzt gehen, auch wenn ich unter Quarantäne stehe?

    Falls Sie in Quarantäne sind und Krankheitssymptome entwickeln, kontaktieren Sie – je nach Ausprägung und Schwere der Symptome - telefonisch Ihren Hausarzt oder den Notruf bzw. den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Sie sollten unbedingt bereits am Telefon angeben, dass Sie sich wegen COVID-19 in Quarantäne befinden. Falls ein Besuch bei Ihnen zu Hause nötig sein sollte, kann das Personal im Vorfeld Schutzmaßnahmen treffen.

    Muss ich mich nach der Genesung von Covid 19 noch einmal testen lassen?

    Nein, eine weitere Testung ist nicht notwendig.

     


    Arbeiten, Unternehmen & Wirtschaft
     

    Ich arbeite in den Niederlanden, kann ich meiner Tätigkeit vor Ort noch nachgehen?

    Berufspendler können ihrer Arbeit in den Niederlanden uneingeschränkt nachgehen. Hierfür ist die Meldung im Onlineportal www.einreiseanmeldung.de und die Vorlage von zwei negativen Tests pro Kalenderwoche erforderlich.

    In meinem Unternehmen arbeiten viele Niederländer, muss ich etwas beachten?

    Es gelten die allgemeinen Hygieneregeln: Abstand halten, Händehygiene, Tragen einer Mund-Nasenbedeckung bei nicht einzuhaltendem Anstand und regelmäßiges Lüften geschlossener Räume.

     

    Darüber hinaus sind keine weiteren Maßnahmen erforderlich.

    Mein Arbeitgeber möchte, dass ich mich testen lasse. Muss ich dieser Aufforderung nachkommen?

    Getestet wird nur, wer grippeähnliche Symptome hat

    Ansonsten ist es nicht möglich, eine Negativbestätigung vom Gesundheitsamt für den Arbeitgeber zu bekommen.

    Mein Arbeitgeber sagt, ich soll trotz Symptomen arbeiten – was soll ich tun?

    Nehmen Sie Kontakt zu Ihrem Hausarzt auf und besprechen dies. Im Falle von Symptomen kann ihr Arzt Ihnen eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausstellen.

    Was passiert, wenn in einem Unternehmen ein Corona-Fall in der Belegschaft auftritt?

    Wenn ein/e Mitarbeiter/in eines Unternehmens positiv auf Corona getestet wird, ermittelt das sogenannte Containment-Team nicht nur im privaten, sondern auch im beruflichen Umfeld dieser Person die Kontaktpersonen der Kategorie I, um weitere Infektionen zu verhindern.

    Weitere Informationen finden Sie zum Download in unserem

     

     

     

    Ich bin Unternehmer/in, wo beantrage ich die finanzielle Hilfe?

    Eine Übersicht der finanziellen Hilfen finden Sie auf der Homepage der Wirtschaftsförderung.

    Ich bin Unternehmer/in und mein/e Mitarbeiter/in (bzw. ich selbst als Selbständige/r) befinden sich in Quarantäne. Wie kann ich eine Entschädigung beantragen?

    Was ist Voraussetzung für eine Entschädigung?

    Wer als Einzelperson aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot (§§ 31 und 42 IfSG) oder einer Quarantäne (§ 30 IfSG) unterliegt oder unterworfen wird bzw. wurde, kann Entschädigung nach §§ 56 ff. IfSG auf Antrag erhalten.

     

    Hinweis zum Antragverfahren:

     

    Das Online-Verfahren ist unter https://ifsg-online.de/index.html zu erreichen. 

    Ich bin Unternehmer/in und mein/e Mitarbeiter/in muss zu Hause bleiben, da kein Anspruch auf eine Notfallbetreuung im Kindergarten besteht. Wie kann ich eine Entschädigung beantragen?

    Die Entschädigungsregelungen auf Verdienstausfälle wurden ausgedehnt auf Verdienstausfälle, die zurückgehen auf Kinderbetreuungszeiten erwerbstätiger Sorgeberechtigter, die wegen der Schließung von Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen notwendig werden (§ 56 Abs. 1 a IfSG). Ein Anspruch besteht jedoch nicht, soweit eine Schließung ohnehin wegen der Schulferien erfolgen würde.

     

    Hinweis zum Antragverfahren:

    Das Online-Verfahren ist unter https://ifsg-online.de/index.html zu erreichen.

     

    Anspruch auf Kinderkrankengeld

    Der Anspruch auf Kinderkrankentage bei fehlender Kinderbetreuung wurde am 12.01.2021 ausgeweitet. Das Kinderkrankengeld im Jahr 2021wurde pro Elternteil von zehn auf 20 Tage pro Kind, für Alleinerziehende von 20 auf 40 Tage pro Kind verdoppelt. Bei mehreren Kindern hat jeder Elternteil insgesamt einen Anspruch auf maximal 45 Arbeitstage. Für Alleinerziehende erhöht sich der Anspruch auf maximal 90 Arbeitstage.

     

    Weitere Einzelheiten zum Thema Kinderkrankengeld und dessen Voraussetzungen, sowie Inanspruchnahme können Sie der Homepage des Bundesgesundheitsministeriums entnehmen:  Anspruch auf Kinderkrankengeld vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie.