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Untere Naturschutzbehörde

Untere Naturschutzbehörde

Aufgabe der unteren Naturschutzbehörde ist die nachhaltige Sicherung und Entwicklung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts, der Pflanzen- und Tierwelt, der Nutzbarkeit der Naturgüter sowie der Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft.

 

Arten- und Biotopschutz
Der Artenschutz dient dem Schutz und der Pflege wildlebender Tiere und Pflanzen in ihrer natürlichen und historisch gewachsenen Vielfalt. Dabei bezieht sich der Artenschutz sowohl auf bei uns heimische Arten als auch auf exotische Arten aus dem Ausland. mehr

 

Bodenabbau - Genehmigung
Der großflächige Abbau von Bodenschätzen wie Torf, Sand und Kies bildet aufgrund seiner volkswirtschaftlichen Bedeutung einerseits und der mit ihm verbundenen Flächeninanspruchnahme, den vielen Nutzungskonflikten und Belastungen andererseits ein konfliktreiches Handlungsfeld. Zum Abbau von Bodenschätzen im Trockenabbauverfahren ist eine Genehmigung der Naturschutzbehörde erforderlich, wenn die abzubauende Fläche größer als 30 m² ist. mehr

 

Eingriffsregelung
Die Eingriffsregelung ist im deutschen Recht das bedeutendste Instrument zur Durchsetzung von Belangen des Naturschutzes, das in der "Normal-Landschaft" greift, also auch außerhalb naturschutzrechtlich gesicherter Gebiete. Grundidee ist ein generelles Verschlechterungsverbot für Natur und Landschaft. Mit der Eingriffsregelung sollen negative Folgen von Eingriffen in Natur und Landschaft (Beeinträchtigungen) vermieden und minimiert werden. mehr

 

Förderprogramm für Feuchtwiesen- und Wiesenvogelschutz
Schutz und Entwicklung von Natur und Landschaft – das sind nicht nur Maßnahmen der Behörde in den Schutzgebieten. Mindestens ebenso wichtig und für einen flächendeckenden Naturschutz unverzichtbar sind die „kleinen“ Maßnahmen von Privatpersonen (oft Landwirten), die in der Öffentlichkeit in der Regel kaum wahrgenommen oder als selbstverständlich hingenommen werden. mehr

 

Geschützte Landschaftsbestandteile
Geschützte Landschaftsbestandteile sind rechtsverbindlich festgesetzte Teile von Natur und Landschaft, deren besonderer Schutz erforderlich ist. Der Schutz kann sich für den Bereich eines Landes oder für Teile des Landes auf den gesamten Bestand an Alleen, einseitigen Baumreihen, Bäumen, Hecken oder anderen Landschaftsbestandteilen erstrecken. mehr

 

Gesetzlich geschützte Biotope
Bestimmte Biotoptypen (Lebensräume von Lebensgemeinschaften aus Tier- und Pflanzenarten) stehen per Gesetz unter Schutz, wenn sie eine gewisse qualitative Ausprägung haben. Sie sind durch eine charakteristische Vegetation und typische Tierarten gekennzeichnet. mehr

 

Hornissen und Wespen - Artenschutzmaßnahmen
Der Schutz von Hornissen, Hummeln und Wespen ist eine wichtige Artenschutzmaßnahme. Da die Faltenwespen insbesondere in den Sommermonaten in Erscheinung treten und sich die Bevölkerung gestört und teilweise sogar gefährdet sieht, erfolgen bei der Naturschutzbehörde immer wieder Anfragen, wie man sich zu verhalten habe und was man gegen Hornissen- oder Wespennester unternehmen könne. mehr

 

Hotspot-Projekt „Wege zur Vielfalt - Lebensadern auf Sand“
Die Region ist einer von 30 sogenannten "Hotspots der biologischen Vielfalt". Das sind Gegenden mit einer besonders hohen Dichte und Vielfalt an charakteristischen Arten, Lebensgemeinschaften und Lebensräumen. Das Projekt "Wege zur Vielfalt - Lebensadern auf Sand" dient dem Erhalt und der Vernetzung nährstoffarmer Sandstandorte. mehr

 

Landschaftsschutzgebiete
Landschaftsschutzgebiete dienen dem Schutz, der Erhaltung und Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushalts oder der Nutzbarkeit der Naturgüter, sowie eines Landschaftsbildesmit seiner Vielfalt, Eigenart und Schönheit. Darüber hinaus kann die Naturschutzbehörde ein Gebiet durch Verordnung zum Landschaftsschutzgebiet erklären, wenn es für die Erholung wichtig ist. mehr

 

Natura 2000
Natura 2000 ist das Schutzgebietssystem der Europäischen Union, das erstmals europaweit auf einheitlicher Grundlage errichtet wird. Es fasst die nach der EG-Vogelschutzrichtlinie und die nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) von den Mitgliedstaaten ausgewiesenen Gebiete zusammen und gibt einheitliche Schutzbestimmungen vor. mehr

 

Naturdenkmal
Naturdenkmale sind einzelne Naturschöpfungen, die wegen ihrer Bedeutung für Wissenschaft, Natur- und Heimatkunde oder wegen ihrer Seltenheit, Eigenart oder Schönheit besonderen Schutzes bedürfen. Die untere Naturschutzbehörde kann entsprechende Einzelschöpfungen oder Gebiete durch Verordnung zu Naturdenkmalen erklären. mehr

 

Naturpark - Internationaler Naturpark Moor
Ein Naturpark steht für das harmonische Miteinander von Naturschutz und Aktivitäten des Menschen in der Natur zum Zwecke der Erholung. Die einheitliche Pflege und Entwicklung eines Gebietes incl. der Erschließung für naturgebundene Erholung und Tourismus stehen daher im Vordergrund einer Naturparkplanung. mehr

 

Naturschutzgebiete
Naturschutzgebiete dienen dem Schutz und der Entwicklung seltener Tier- und Pflanzenarten, der Wissenschaft, Natur- und Heimatkunde oder zeichnen sich durch besondere Eigenart, Vielfalt oder hervorragende Schönheit aus. Ziel ist u. a. die Erhaltung besonderer natürlicher Gegebenheiten und Naturerscheinungen einschließlich des natürlichen Pflanzen- und Tierartenspektrums. mehr

 

Pflanzenverwendung
Bäume und Sträucher erfüllen in freier Landschaft aber auch innerhalb von Ortslagen wichtige ökologische Funktionen. Als Hecken, Gebüsche oder kleine Feldgehölze, prägende Einzelbäume oder lockere Obstbaumwiesen bilden Gehölzstrukturen z. B. Deckung und Nahrungsgrundlage für eine Vielzahl von Tieren und leisten einen wichtigen Beitrag zur Vernetzung der Landschaft. mehr

 

Tiergehege - Anzeigepflicht
Die Errichtung, Erweiterung und der Betrieb von Tiergehegen (Anlagen, in denen Tiere wildlebender Arten außerhalb von Wohn- und Geschäftsgebäuden gehalten werden) bedürfen der Genehmigung der Naturschutzbehörde. mehr