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Die positive Entwicklung der Grafschaft Bentheim wurde in den vergangenen Jahren vor allem durch gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen begünstigt.

Hinzu kommt, dass bis dato eine vergleichsweise starke demografische Entwicklung stattgefunden hat.
Der Wandel wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Strukturen ist jedoch ein dauerhafter Prozess, der nicht aufzuhalten ist, der aber beeinflusst und gestaltet werden kann. Trotz der guten Rahmenbedingungen steht deshalb auch der Wirtschaftsraum Grafschaft Bentheim mit seinen überwiegend kleinen und mittelständischen Unternehmen vor vielfältigen Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt.
Eine ganze Reihe von Maßnahmen wurden bereits angestoßen bzw. stehen auf der Agenda, um die Grafschaft für die Zukunft fit zu machen. So wurden beispielsweise 2009 bereits in einem breit angelegten Zukunftsprozess die "Zukunftsforen Wirtschaft 2020" auf den Weg gebracht. Das entstandenen Zukunftskonzept der Grafschaft Bentheim ist 2022 in den "Zukunftsforen #Grafschafter Wirtschaft 2030" fortgeschrieben worden. Lesen Sie mehr über diese Projekte und weitere Beispiele regionaler Standortentwicklung auf den folgenden Seiten.

Zukunftsforum #Grafschafter Wirtschaft 2030

Was sind die Alleinstellungsmerkmale der Grafschafter Wirtschaft? Wie kann sich der Standort weiter entwickeln und welche Trends sind für die regionale Wirtschaft zu erwarten? Fragen wie diese wurden im Rahmen des Zukunftsforums #Grafschafter Wirtschaft 2030 erörtert und die gewonnenen Ergebnisse am Dienstag, 4. Oktober 2022, im NINO-Hochbau vorgestellt.

Nicht zum ersten Mal hat sich die Grafschafter Wirtschaft mit Trends und Zukunftsfragen auseinandergesetzt. Im Rahmen des Zukunftsforums Wirtschaft 2020 konnten bereits strategische Handlungsfelder für die kommenden Jahre identifiziert und konkrete Projekte angestoßen werden, siehe Ergebnisbericht Grafschafter Zukunftsforum Wirtschaft 2020.

Vor dem Hintergrund einer heute erneut veränderten Welt wurden die Gespräche in 2021 wieder aufgenommen und ein Zukunftsforum #Grafschafter Wirtschaft 2030 initiiert. Das Ziel von Wirtschaft, Verbänden, Politik und Verwaltung: Die Fortschreibung des Grafschafter Zukunftskonzeptes.

Mit einer Mischung aus Umfrage, Themen-Workshops und Fachgesprächen hat sich das von der Wirtschaftsförderung des Landkreises organisierte Zukunftsforum in den letzten Monaten sechs Schwerpunktthemen gewidmet: Digitalisierung, Kreislaufwirtschaft, Innovationen/Fachkräfte, Nachhaltiges Wirtschaften, Klimaneutrale Mobilität und Logistik sowie Energie. Die Ergebnisse präsentierten Dr. Gerhard Becher und Fabian Böttcher vom prozessbegleitenden CIMA Institut für Regionalwirtschaft aus Hannover.

So wurde etwa die Bedeutung der Förderung von Wasserstoff (Schwerpunkt Energie), des Mobil- und Breitbandausbaus (Digitalisierung) oder die Stärkung des Umweltverbundes (Mobilität und Logistik) herausgestellt, ebenso die Relevanz von Austauschformaten zur Förderung des nachhaltigen Wirtschaftens. In puncto Kreislaufwirtschaft solle auf die Sensibilisierung der Öffentlichkeit, für den Bereich Innovation und Fachkräfte auf Integration sowie den Einbezug von Schülerinnen und Schülern gesetzt werden, so die Experten.

„Wir befinden uns bereits mitten in der Umsetzung geeigneter Maßnahmen und können erfreulicherweise auf entsprechende Landesförderungen zurückgreifen“, betonte Erster Kreisrat Dr. Michael Kiehl in der anschließenden Podiumsdiskussion.

In seiner Rede bedankte sich Landrat Uwe Fietzek bei allen Akteuren für ihre Unterstützung und Beteiligung: „Einmal mehr ist deutlich geworden, dass wir in der Grafschaft am effektivsten sind, wenn wir notwendige Dinge gemeinsam anpacken. Mit dieser Grafschafter Tugend werden wir auch die Herausforderungen der aktuellen „Zeitenwende“ meistern“, so Fietzek.

Die Ergebnisse des Zukunftsforums werden nun in den politischen Gremien thematisiert und anschließend in konkreten Projekten umgesetzt.

Ergebnisbericht Zukunftsforum #Grafschafter Wirtschaft 2030

Ergebnispräsentation Zukunftsforum Wirtschaft Grafschafter Wirtschaft 2030

Auf dem Bild v.l.n.r.: Ralf Hilmes (Wirtschaftsförderung), Klaas Johannink (Wirtschaftsvereinigung), Gerd Hindriks (Kreishandwerkerschaft), Dr. Gerhard Becher, Fabian Böttcher (beide CIMA), Landrat Uwe Fietzek, Erster Kreisrat Dr. Michael Kiehl. Foto: Landkreis Grafschaft Bentheim.

Zukunftsregion Ems-Vechte

Land fördert „Zukunftsregion Ems-Vechte“ mit knapp 6,2 Millionen Euro

Die Landkreise Emsland und Grafschaft Bentheim werden  ihre Zusammenarbeit im Rahmen einer "Zukunftsregion Ems-Vechte" vertiefen. Das Land Niedersachsen unterstützt das Vorhaben mit 6,173 Millionen Euro aus EU-Mitteln. Mit dem Geld sollen die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Region langfristig gesichert, Chancengleichheit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gefördert und Projekte in einem Volumen von fast 15,5 Millionen Euro umgesetzt werden. Einen entsprechenden Bescheid übergab kürzlich Niedersachsens Regionalministerin Birgit Honé dem Landrat des Emslands, Marc-André Burgdorf, und dem Ersten Kreisrat der Grafschaft Bentheim, Dr. Michael Kiehl.

Breitbandausbau

Wir arbeiten mit großer Entschlossenheit

Es ist eine wichtige Aufgabe der Daseinsvorsorge, auch in der Grafschaft Bentheim für ein leistungsfähiges und möglichst flächendeckendes Breitbandnetz zu sorgen – dies vor allem dort, wo der Markt im Hinblick auf geringere Siedlungsdichten entsprechende Angebote der Telekommunikationsanbieter verhindert.

NINO Hochbau Kompetenzzentrum Wirtschaft

Hoch hinaus wollte man mit der Errichtung einer fünfgeschossigen Spinnerei in Nordhorn bereits 1928. Der einzigartige Hochbau ist steingewordenes Zeugnis eines dynamischen Wirtschaftsstandorts und seit Ende 2010 Sitz des Kompetenzzentrums Wirtschaft mit der Wirtschaftsförderung des Landkreises Grafschaft Bentheim.

Niedersachsens damaliger Ministerpräsident David McAllister war nur einer von rund 1.000 Gästen, die Ende November 2011 zur offiziellen Eröffnung des Kompetenzzentrums Wirtschaft in den NINO-Hochbau nach Nordhorn gekommen waren. Mehr als 25 Millionen Euro waren zuvor in den Umbau des ehemaligen Spinnereihochbaus des früheren Textilkonzerns NINO zum Industriedenkmal mit Netzwerkfunktion geflossen. Auf 10.000 Quadratmetern Fläche kommen hier wirtschaftsnahe Beratungsspezialisten, Banken, Bildungsinstitutionen, IT-Dienstleister und die Dachverbände der regionalen Wirtschaft in einem auch architektonisch einzigartigen Gebäudekomplex zusammen.

Imagefilm "NINO Hochbau - Kompetenzzentrum für die Region"

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