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27. November 2023

Arbeit der deutsch-niederländischen GrenzInfoPunkte gesichert

Niedersachsen setzt seine Förderung der deutsch-niederländischen GrenzInfoPunkte (GIP) in der Ems Dollart Region (EDR) und der EUREGIO bis 2025 fort. Europaministerin Wiebke Osigus unterschrieb dazu am Montag eine Vereinbarung und überreichte Förderbescheide in Höhe von insgesamt 817.810 Euro aus Landesmitteln. GIP beraten Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen kostenlos zu den Themen Arbeiten, Wohnen und Studieren im Nachbarland. So stärken sie Wirtschaftskraft, Lebensqualität und Zusammenhalt in Grenznähe.

„Mit der Förderung wollen wir die Partnerschaft zu unseren niederländischen Nachbarn insbesondere in den Bereichen Arbeit und Bildung noch weiter vertiefen", erklärte Osigus. „Die GrenzInfoPunkte haben sich dabei bewährt. Ihre bürgernahen Beratungsangebote unterstützen bei zentralen Fragen der Lebensplanung in einer Grenzregion: Wo möchte ich leben, lernen und arbeiten? Was muss ich dabei beachten? Wir haben heute die Freiheit, solche Entscheidungen über Landesgrenzen hinaus treffen zu können. Das sind europäische Errungenschaften, die wir - insbesondere in Zeiten wie diesen - schützen und nutzen sollten. Die grenzübergreifende Zusammenarbeit in Europa ist heute wichtiger denn je. Daher hat sich mein Ministerium dafür stark gemacht, die GrenzInfoPunkte auch weiterhin zu unterstützen", schloss Osigus.

Neben dem Land Niedersachsen gehören auf deutscher Seite die Landkreise Emsland, Leer und Grafschaft Bentheim zu den Förderern der GIP. Die EDR, mit Beratungsstelle im niederländischen Bad Nieuweschans, ist die nördlichste europäische Grenzregion entlang der deutsch-niederländischen Grenze. Sie wird vom Land mit 473.435 Euro gefördert. 

Landrat Matthias Groote sieht darin „Ein wichtiges Signal aus Hannover, das ich als Landrat des Landkreises Leer und als Vorsitzender der EDR sehr begrüße. Die weitere Förderung der GIP ist auch eine Bestätigung der erfolgreichen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in unserer Region, die dazu geführt hat, dass sich im Verständnis der Bürgerinnen und Bürger die Grenzen von Barrieren zu chancenreichen Schnittstellen entwickelt haben. Durch das Lösen gemeinsamer Probleme und Nutzen gemeinsamer Chancen haben sich zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet. Von Projekten, die die Wirtschaft, Technologie und Innovation sowie die nachhaltige regionale Entwicklung nach vorne gebracht haben, profitieren in unserer Region fast drei Millionen Menschen. Ich definiere den besonderen Stellenwert der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit in ihrer Funktion als ein Laboratorium der europäischen Integration, wo im Kleinen umgesetzt wird, was im Großen angedacht ist. Die gute Zusammenarbeit an der Grenze hier vor Ort trägt zu guten Beziehungen zwischen den Staaten insgesamt bei," so Groote weiter.

Die EUREGIO erstreckt sich auf deutscher Seite über Teile der Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen mit GIP in Gronau, der unter anderem auch den südlichen Landkreis Emsland und die Grafschaft Bentheim abdeckt. Hier beträgt die Landesförderung 344.375 Euro.

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