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Blick auf die Euregio-Klinik in Nordhorn.
Blick auf die Euregio-Klinik in Nordhorn.

11. August 2022

Frühe Hilfen für Eltern: Erfolgreiches Babylotsen-Projekt wird in der Grafschaft fortgeführt

Über 70 Babylotsen-Standorte gibt es bundesweit – einer davon befindet sich seit zwei Jahren in Nordhorn. An der Euregio-Klinik steht Fachkinderkrankenschwester Hilke Böttick werdenden Eltern frühzeitig zur Seite. Die speziell ausgebildete Babylotsin bietet Familien umfangreiche und verlässliche Unterstützung während der Schwangerschaft und nach der Geburt. Sie informiert, berät und stellt bei Bedarf Kontakt zu den in der Grafschaft bestehenden Unterstützungsangeboten her. Für die Familien ist dieses präventive Angebot im Bereich der Frühen Hilfen kostenlos. Das Gemeinschaftsprojekt von Euregio-Klinik, Gesundheitsregion Grafschaft Bentheim, Landkreis Grafschaft Bentheim und Heinrichs-Rammelkamp Stiftung soll nun für weitere zwei Jahre fortgeführt werden. Der Grafschafter Kreistag bewilligte dafür einen Zuschuss in Höhe von insgesamt 40.000 Euro.

„Als Babylotsin möchte ich dazu beitragen, dass Mütter, Väter und Familien während der Schwangerschaft und nach der Geburt ihres Kindes gut informiert und versorgt in den Alltag gehen“, erklärt Babylotsin Hilke Böttick. Bereits während der Schwangerschaft nimmt sie Kontakt zu den werdenden Müttern auf und ermittelt den potentiellen Unterstützungsbedarf anhand eines Fragebogens sowie eines persönlichen Gespräches. Böttick ist mit den verschiedenen Unterstützungsangeboten und Anlaufstellen in der Grafschaft bestens vertraut und vermittelt die Familien an passgenaue Angebote aus den Frühen Hilfen und anderen sozialen Sicherungssystemen. Dabei gibt sie auch konkrete Hilfestellung, z.B. bei Fragen hinsichtlich der Zuständigkeiten unterschiedlicher Ämter und Behörden. Nach Angaben der Babylotsin ist die Akzeptanz ihrer Arbeit bei den betreuten Familien hoch.

„Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass der Bedarf vorhanden ist und Familien dieses freiwillige Angebot gerne annehmen. Die Babylotsin arbeitet eng und vertrauensvoll mit den Frühen Hilfen des Landkreises zusammen und schließt eine Lücke zwischen dem Gesundheitswesen und den sozialen Sicherungssystemen. Ihr kommt somit eine wichtige Schnittstellenfunktion zu. Im Sinne des Kinderschutzes und einer optimalen Entwicklung der Kinder fördert der Landkreis das Grafschafter Babylotsen-Projekt gerne weiterhin“, sagt Kreisrätin Gunda Gülker-Alsmeier. Neben dem Landkreis beteiligen sich die Heinrichs-Rammelkamp Stiftung, die Euregio-Klinik und die Gesundheitsregion Grafschaft Bentheim ebenfalls finanziell an der Fortführung des Babylotsen-Projektes. Die Gesundheitsregion Grafschaft Bentheim hatte bereits 2020 die Koordinierung der Finanzierung zum Start des Projektes erfolgreich in die Hand genommen. Da das Babylotsen-Konzept bei der Niedersächsischen Gesundheitsregion auf große Resonanz stieß, konnte damals eine Förderung über das Land Niedersachsen in Höhe von 80.000 Euro für eine Laufzeit von 19 Monaten eingeworben werden. Für die Akquirierung der Fördersummen zur Fortführung des Babylotsen-Projektes war nun erneut die Gesundheitsregion Grafschaft Bentheim verantwortlich.

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